Christoph Schlingensief wieder in Afrika
Der Theaterregisseur will in Burkina Faso ein Festspielhaus eröffnen.

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Er hat dafür auch die Unterstützung des Goethe-Instituts und des deutschen Außenministers Steinmeier erhalten. Außerdem ist er dazu auch in Kontakt mit dem schwedischen Schriftsteller Henning Mankell.
Standorte. Als mögliche Standorte kommen auch Tansania (Sansibar) und Mosambik in Betracht. Das Festspielhaus soll sowohl afrikanischen als auch Künstlern von anderen Kontinenten zur Verfügung stehen und die Begegnung der verschiedenen Kulturen fördern.
Spurensuche. Schlingensief reist damit nach eigenem Bekunden zu den "Wurzeln der Musikgeschichte" und entdeckt Afrika als "eigentliche Wiege der Oper". Der 48-jährige Regisseur hatte das Projekt erstmals im November vergangenen Jahres im Berliner Theater Hebbel am Ufer öffentlich gemacht.
Vorstellung. Eine "erste Vorstellung" erlebte das "Festspielhaus Afrika" im vergangenen März am Wiener Burgtheater in Schlingensiefs neuester Inszenierung "Mea Culpa", wo es in Miniaturformat als Bestandteil des Bühnenbildes auftauchte. Die Inszenierung war bei der Premiere von Kritik und Publikum gefeiert worden und steht im Juni wieder auf dem Spielplan.
Wunsch. Der an Krebs erkrankte Schlingensief will mit dem Festspielhaus in Afrika nach eigenen Worten ein "Gelübde" erfüllen. "Ich wäre froh, wenn sich dieses Afrikaprojekt als der Weg entpuppen würde, der zum Sieg über die Krankheit führt", schrieb er in seinem im April erschienenen "Tagebuch einer Krebserkrankung".















