Adolf-Frohner-Privatstiftung gegründet
Zur Pflege und wissenschaftlichen Aufarbeitung des Gesamtwerkes von Adolf Frohner haben die Witwe des Künstlers, Erna Frohner, und das Land Niederösterreich die "Adolf Frohner gemeinnützige Privatstiftung" gegründet. Landeshauptmann Pröll betonte am Dienstag, Frohner sei ein "international angesehener Künstler und Freidenker" gewesen und sein Schaffen für Niederösterreich "von immenser Bedeutung".
Der 2007 verstorbene Frohner hat ein Werkschaffen von internationalem Format hinterlassen. Durch Ankäufe und Schenkungen verfügt das Land NÖ über einen repräsentativen Teil an Arbeiten. Es ist auch Letztbegünstigter der Stiftung, in die Erna Frohner Werke im Gesamtwert von rund 600.000 Euro einbringt.
Adolf Frohner, geboren 1934 im niederösterreichischen Groß-Inzersdorf, begann als Objekt- und Aktionskünstler und wandte sich später in Malerei und Grafik dem Tafelbild zu. 1972 wurde er mit dem Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet. Im selben Jahr begann er seine Tätigkeit als Professor an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Von 1985 bis 2005 leitete er eine Meisterklasse für Malerei, 1987 wurde er zum Dekan gewählt, war von 1989 bis 1991 Prorektor und von 1999 bis 2005 Vorstand des Instituts für bildende Kunst. Er starb im Jänner 2007 - wenige Tage, nachdem er selbst bei einem Pressegespräch in Krems über seine Vorstellungen für das "Forum Frohner" gesprochen hatte, das Ende September 2007 eröffnet wurde.















