Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 29. Juli 2014 04:39 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Jubel für "Charlotte Salomon" in Salzburg Mit Marc Pircher verklang die Live-"Musi" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Kultur & Medien Nächster Artikel Jubel für "Charlotte Salomon" in Salzburg Mit Marc Pircher verklang die Live-"Musi"
    Zuletzt aktualisiert: 05.05.2009 um 19:00 UhrKommentare

    25.000 Euro für philosophischen Essay

    Der Preisträger soll sich den "Problemen der Zeit auf hohem Reflexionsniveau" nähern.

    Konrad Paul Liessmann

    Foto © APAKonrad Paul Liessmann

    Das Philosophicum Lech vergibt heuer erstmals den mit 25.000 Euro dotierten "Tractatus"-Preis für philosophische Essayistik. Die Auszeichnung soll ein deutschsprachiges Werk würdigen, das zeigt, dass es "möglich ist, sich den Problemen der Zeit auf hohem Reflexionsniveau" zu widmen und dies in einer Sprache schafft, die "allgemeinverständlich ist", sagte der wissenschaftliche Leiter des Philosophicum Lech, Konrad Paul Liessmann.

    Preise seien "ein wesentliches Instrument, Aufmerksamkeit zu erzeugen", so Liessmann. Daher werde bei der 13. Ausgabe des Philosophicums, das sich von 16. bis 20. September mit dem "Zauber des Schönen" beschäftigt, erstmals der "Tractatus" vergeben. Gekürt wird der Preisträger - ausgezeichnet wird das Buch, nicht der Autor - durch eine dreiköpfige Jury mit Vertretern aus Österreich (Helmut A. Gansterer), Deutschland (Rüdiger Safranski) und der Schweiz (Ursula Pia Jauch). Die Überreichung finde bei einer festlichen Abendveranstaltung während des Philosophicums in Lech statt. Wichtig sei, dass das Werk "nicht im Elfenbeinturm" agiere, sondern etwas zum öffentlichen Dialog beiträgt, so Liessmann. Der Begriff des "Philosophischen" sei weit gefasst, es komme nicht nur Fachliteratur für eine Auszeichnung infrage.

    Auszeichnung. Das Geld für die Auszeichnung, die jährlich vergeben werden soll, kommt von einem Spender, der nicht genannt werden will. Die Höhe der Dotierung sei "gerade in Zeiten wie diesen außergewöhnlich, um nicht zu sagen sensationell", so Liessmann. Es gebe im deutschsprachigen Raum sonst kaum repräsentative, hoch dotierte Preise für die "Reflexion unserer Zeit vor philosophischem Hintergrund". Der "Tractatus" soll diese Lücke füllen und sich zu einer "renommierten Auszeichnung" entwickeln, die in Zukunft zum Ansporn für Autoren werden kann.

    "Zwei Ehren". Auszeichnungen seien "Werbestrategien für den Geist" und immer "zwei Ehren", sagte der Autor Michael Köhlmeier, der maßgeblich an der Schaffung des "Philosophicums" beteiligt war: Eine Ehre für den, der den Preis bekommt, und für den, der ihn vergibt. So soll der "Tractatus" dem Preisträger Renomee bringen, dies könne aber bei renommierten Ausgezeichneten auch umgekehrt sein, sagte der Autor. Köhlmeier und Gansterer lobten auch die Aktualität, die die Themen des "Philosophicums" mit u.a. "Geld" im Vorjahr erreichten. Liessmann sieht auch im heurigen Thema, das den Untertitel "Reiz, Begehren und Zerstörung" trägt, einen aktuellen Bezug: "Kaum setze ich als Thema 'Schönheit' an, zerstört eine Schönheitskönigin ihre Beziehung."


    Mehr Kultur & Medien

    Mehr aus dem Web

      Kultursommer

      In diesem Sommer erwartet Kulturfreunde wieder eine Fülle an Veranstaltungen – Mitglieder des Kleine Zeitung-Vorteilsclub können viele davon zu ermäßigten Preisen besuchen.

      KLEINE.tv

      3D-Scan von Skulpturen

      Kunstschätze der Frankfurter Skulpturensammlung Liebieghaus werden in 3D...Noch nicht bewertet

       

      Events & Tickets

      Die besten Events in Kärnten und der Steiermark. Plus: Tickets für alle Veranstaltungen in ganz Österreich online bestellen.



      Das Ende einer Ära

      Ein Rückblick auf 33 Jahre „Wetten, dass…?: Die schönsten Bilder, lustigsten Wetten und Reaktionen auf das Show-Ende!

       

      Kultur-Fotoserien

      Abbauarbeiten bei der Wörtherseebühne in Klagenfurt 

      Abbauarbeiten bei der Wörtherseebühne in Klagenfurt

       

      World Press Photo

      AP/Paul Hansen

      Erschütternde Augenblicke: Männer halten eine Zweijährige und ihren drei Jahre alten Bruder in den Armen: Beide Kinder starben bei einem israelischen Luftangriff. Diese und ähnlich bewegende Aufnahmen überzeugten eine internationale Jury.

       

      Peter Rosegger-Jahr

      Landesarchiv

      Im Jahr 2013 feiert die Steiermark den 170. Geburtstag von Peter Rosegger (1843-1918) mit zahlreichen Projekten, Veranstaltungen und Aktivitäten.

      Kino-Fotoserien

      Dreharbeiten zum Dokumentarfilm "Der Graben" in Bad Eisenkappel 

      Dreharbeiten zum Dokumentarfilm "Der Graben" in Bad Eisenkappel

      Bibliothekenführer

      APA


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!