Erdrutschsieg für Norwegen beim Song Contest
Der norwegische Beitrag hat den diesjährigen Eurovision Song Contest gewonnen.

Foto © APAlexander Rybak nach seinem Triumph
Das von dem auch geigenden und
tanzenden Sänger Alexander Rybak geschriebene und gesungene Lied
"Fairytale" setzte sich am Samstag unter den 25 Finalisten mit einem
deutlichen Vorsprung durch. Der Sieg des gebürtigen Weißrussen Rybak
stand bereits nach Bekanntgabe der Stimmabgabe in 31 der insgesamt 42
an dem Wettbewerb beteiligten europäischen Staaten fest.
Abgeschlagen.
Hinter Norwegen lagen Island und Aserbaidschan kurz vor Ende der
Auszählung deutlich abgeschlagen zurück. Der Bewerb wurde heuer in
der Olympia Halle in Moskau ausgetragen. Es war der 54. Eurovision
Song Contest.
Als ein "Harry Potter" der Musik hat der
Norweger Alexander Rybak im Finale alle
mit seinem Charme verzaubert. Sein Lied "Fairytale" - "ein Märchen" -
handelt von der ersten Liebe des Komponisten, der am vergangenen
Mittwoch seinen 23. Geburtstag feierte. "Ich weiß, dass viele eine
bessere Stimme haben als ich, aber mein Trumpf ist, dass ich es liebe
und weiß, Geschichten zu erzählen", sagte der gebürtige Weißrusse vor
seinem Auftritt der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Der Sohn einer
Musikerfamilie hat seinen Song selbst komponiert und getextet.
Vertrag.
Das Plattenlabel EMI Germany hatte den norwegischen Shootingstar,
der bei der nationalen Vorentscheidung sechsmal so viele Punkte wie
der Zweitplatzierte errungen hatte, wegen seines Talents schon vor
dem Finale unter Vertrag genommen. Selten waren sich die Experten so
sicher, dass Rybak das Rennen machen würde. "Ich werde aber nie etwas
Größeres tun als diesen Grand Prix. Mehr geht nicht", meinte Rybak
angesichts von mehr als 100 Millionen Fernsehzuschauern. Der Norweger
hat sich in seinem Land mit nur 4,8 Millionen Einwohnern auch als
Schauspieler in dem Musical "Anatevka" einen Namen gemacht.
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Im Gegensatz zu früher hatten diesmal aus allen 41 Teilnehmerländern des Grand Prix eine Jury und die Fernsehzuschauer je zur Hälfte über die Punktevergabe zu entscheiden. Österreich nahm nicht teil.


















