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Zuletzt aktualisiert: 17.05.2009 um 07:34 UhrKommentare

Erdrutschsieg für Norwegen beim Song Contest

Der norwegische Beitrag hat den diesjährigen Eurovision Song Contest gewonnen.

Alexander Rybak nach seinem Triumph

Foto © APAlexander Rybak nach seinem Triumph

Das von dem auch geigenden und tanzenden Sänger Alexander Rybak geschriebene und gesungene Lied "Fairytale" setzte sich am Samstag unter den 25 Finalisten mit einem deutlichen Vorsprung durch. Der Sieg des gebürtigen Weißrussen Rybak stand bereits nach Bekanntgabe der Stimmabgabe in 31 der insgesamt 42 an dem Wettbewerb beteiligten europäischen Staaten fest.

Abgeschlagen. Hinter Norwegen lagen Island und Aserbaidschan kurz vor Ende der Auszählung deutlich abgeschlagen zurück. Der Bewerb wurde heuer in der Olympia Halle in Moskau ausgetragen. Es war der 54. Eurovision Song Contest.

Als ein "Harry Potter" der Musik hat der Norweger Alexander Rybak im Finale alle mit seinem Charme verzaubert. Sein Lied "Fairytale" - "ein Märchen" - handelt von der ersten Liebe des Komponisten, der am vergangenen Mittwoch seinen 23. Geburtstag feierte. "Ich weiß, dass viele eine bessere Stimme haben als ich, aber mein Trumpf ist, dass ich es liebe und weiß, Geschichten zu erzählen", sagte der gebürtige Weißrusse vor seinem Auftritt der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Der Sohn einer Musikerfamilie hat seinen Song selbst komponiert und getextet.

Vertrag. Das Plattenlabel EMI Germany hatte den norwegischen Shootingstar, der bei der nationalen Vorentscheidung sechsmal so viele Punkte wie der Zweitplatzierte errungen hatte, wegen seines Talents schon vor dem Finale unter Vertrag genommen. Selten waren sich die Experten so sicher, dass Rybak das Rennen machen würde. "Ich werde aber nie etwas Größeres tun als diesen Grand Prix. Mehr geht nicht", meinte Rybak angesichts von mehr als 100 Millionen Fernsehzuschauern. Der Norweger hat sich in seinem Land mit nur 4,8 Millionen Einwohnern auch als Schauspieler in dem Musical "Anatevka" einen Namen gemacht.


Fakten

Im Gegensatz zu früher hatten diesmal aus allen 41 Teilnehmerländern des Grand Prix eine Jury und die Fernsehzuschauer je zur Hälfte über die Punktevergabe zu entscheiden. Österreich nahm nicht teil.

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