Suhrkamp hält trotz Klage an Umzug fest
Der Umzug von Frankfurt nach Berlin war im Februar beschlossen worden.

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Der renommierte deutsche
Suhrkamp-Verlag hält trotz der Klage eines Mitgesellschafters an
seinem Plan fest, Ende des Jahres von Frankfurt nach Berlin
umzuziehen.
Klage. "Die Klage wird daran nichts ändern", sagte Verlagssprecherin
Tanja Postpischil am Freitag der Deutschen Presse-Agentur dpa.
Joachim Unseld, der 20 Prozent am operativen Verlagsgeschäft hält,
hat nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" Klage eingereicht. Mehrheitsgesellschafter von Suhrkamp ist
mit 51 Prozent die Siegfried-und-Ulla-Unseld-Familienstiftung unter
Vorsitz von Suhrkamp-Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz.
Verleger. Joachim Unseld, Sohn des 2002 gestorbenen Suhrkamp-Patriarchen
Siegfried Unseld, ist selbst Verleger in Frankfurt. Er gilt seit
langem als verfeindet mit Siegfried Unselds zweiter Frau und Witwe,
Ulla Unseld-Berkéwicz. Die frühere Schauspielerin und Autorin hat
2003 die Macht im Verlag übernommen. Joachim Unseld, Chef der
Frankfurter Verlagsanstalt, wollte am Freitag keine Stellungnahme
abgeben. Auch in der "FAZ" äußerte er sich nicht zu dem "sehr
heiklen" Rechtsstreit.















