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    Zuletzt aktualisiert: 14.04.2009 um 09:23 UhrKommentare

    Georg Friedrich Händel zum 250. Todestag

    Mit dem "Messias" komponierte Händel das erfolgreichste Oratorium aller Zeiten, dessen "Hallelujah" selbst jene kennen, die keinerlei Interesse für klassische Musik aufbringen.

    Foto © AP

    Georg Friedrich Händel lässt sich aber beileibe nicht auf dieses eine berühmte Werk reduzieren. Seine über vierzig Opern erfreuen sich neuerdings immer größerer Popularität, seine 25 Oratorien gehören zum unverzichtbaren Repertoire der Chöre, seine "Wassermusik" oder "Feuerwerksmusik" zu den meistgespielten Werken des Barock.

    Abenteurer. An Händel fasziniert aber nicht nur das umfangreiche, alle Gattungen seiner Zeit berücksichtigende kompositorische Schaffen, das neben dem Werk Johann Sebastian Bachs als Höhepunkt des Barock gilt. Im Gegensatz zu seinem Jahrgangskollegen, den er um neun Jahre überlebt hat, gleicht seine schillernde Biographie einem Abenteurerschicksal.

    Cholerischer Kämpfer. Sein cholerisches Wesen, seine Unternehmungslust, seine Reisen durch Europa, seine enorme Anpassungsfähigkeit an fremde Länder, sein enormes Selbstbewusstsein, sein Mut, in London als Opernunternehmer aufzutreten, seine Kämpfernatur, nach seinem Scheitern als Impresario das Oratorium zu kreieren und damit ein Vermögen zu verdienen, seine Geschäftstüchtigkeit, sein feines Gespür, sich stets am wandelnden Publikumsgeschmack zu orientieren und nicht zuletzt seine Erblindung, die ihn nicht hinderte, weiter als Organist aufzutreten, sind der Stoff, aus dem sich Romane oder Filme zimmern lassen.

    War Händel schwul. Ganz zu schweigen von seinen privaten Neigungen. Seine korpulente Figur zeugte von seiner Vorliebe für reichliches Essen und Alkohol. Ausgeblendet aber blieb, um am Denkmal nicht zu kratzen, dass schon 1776 der englische Historiker John Hawkins Hinweise lieferte, die erst 1994 der amerikanische Kulturwissenschaftler Gary C. Thomas aufgriff, als er in einem Aufsatz die Frage stellte "War Georg Friedrich Händel schwul?". In einer neuen Biographie bemüht sich der deutsche Musikologe Franzpeter Messmer, diese These mit Indizien zu untermauern.

    Emotionalität. Seine anhaltende Popularität aber sichert ihm seine Musik: Sie ist wesentlich einfacher gestrickt als jene Bachs und dadurch leichter aufzunehmen und strotzt vor praller Emotionalität. So intensiv dargestellte Gefühle verlieren nie ihre Aktualität.

    ERNST NAREDI-RAINER















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