Nest mit Dinosaurier-Babys fand keinen Käufer
Insgesamt kamen bei der Versteigerung in Paris von 120 prähistorischen und botanischen Fossilien nur etwas mehr als 760.000 Euro zusammen.
Ein fossiliertes Nest mit neun Dinosaurierbabys
und deren mutmaßlicher Mutter hat bei einer Versteigerung in Paris
keinen Käufer gefunden. Auch das auf bis zu 200.000 Euro geschätzte
Gebiss eines urzeitlichen Hais fand keinen Käufer, teilte das
Auktionshaus Christie's am Montagabend in Paris mit.
Versteigerung. Insgesamt kamen bei der Versteigerung von 120 prähistorischen und
botanischen Fossilien nur etwas mehr als 760.000 Euro zusammen,
ungefähr die Hälfte der erwarteten Einnahmen. Den höchsten Preis
erzielte das Skelett eines Ichthyosaurus', das für 181.000 Euro unter
den Hammer kam.
50 Interessenten. Zu der Versteigerung der teils kuriosen Fossilien kamen laut
Christie's mehr als 50 Interessenten. Einen Käufer fand unter anderem
für 87.400 Euro das Fossil eines Fisches, der einen anderen frisst.
Der Schädel eines Plesiosauriers, eines ausgestorbenen Meeresreptils,
wurde für mehr als 32.000 Euro versteigert.
Ladenhüter. Das 2,20 Meter hohe Haigebiss mit 168 Zähnen sowie das fossilierte
Nest einer Psittacosaurus-Mutter mit ihren neun Babys erwiesen sich
als Ladenhüter. Der Psittacosaurus wird wegen seines schnabelförmigen
Gebisses auch als Papageienechse bezeichnet. Christie's hatte vor
zwei Jahren die Versteigerung naturhistorischer Schätze in sein
Programm aufgenommen.














