Neues Goethe-Institut in Nowosibirsk
Nach Moskau und St. Petersburg wird das deutsche Goethe-Institut künftig auch im asiatischen Teil Russlands in Nowosibirsk tätig sein.

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In der sibirischen Metropole eröffnet der
Präsident des Goethe-Instituts, Klaus-Dieter Lehmann, an diesem
Freitag (13. März) eine Niederlassung. Von Nowosibirsk aus soll die
neue Filiale den Kulturaustausch zwischen Deutschland und Sibirien
sowie dem Fernen Osten Russlands koordinieren und den
Deutschunterricht in der Region unterstützen.
Interesse. Das Interesse an deutscher Kultur, Musik und Sprache ist selbst im
tausende Kilometer entfernten Sibirien ungebrochen stark. In den
größeren Städten der Region gibt es bereits sechs Sprachlernzentren
und fünf Lesesäle mit deutscher Literatur. "Die Gründung des
Goethe-Instituts in Nowosibirsk eröffnet die Möglichkeit, die
umfassende Betreuung dieses Netzwerks neu zu organisieren", sagte der
Leiter der Region Osteuropa und Zentralasien, Johannes Ebert, im
Vorfeld. Russland gilt als das Land mit den meisten Deutschschülern
weltweit. Knapp zwei Millionen junge Russen haben nach Angaben des
Goethe-Instituts Deutsch als erste Fremdsprache gewählt.
Bedeutung. Lehmann misst der Instituts-Eröffnung in Nowosibirsk eine
"besondere kulturpolitische Bedeutung" im Verhältnis zwischen
Russland und Deutschland bei. Ebenfalls am Freitag beginnt in
Nowosibirsk das Kulturfestival sibSTANCIJA_09 mit Popkonzerten,
Performancekunst, Filmtagen und mehreren Lesungen.















