Belvedere zeigt Waldmüller-Sammlung im Pariser Louvre
Eine Werkschau zum 80er von Arnulf Rainer im Musee d'art moderne in Saint Etienne und eine Waldmüller-Werkschau ab 9. Juni in Wien.

Foto © APAFerdinand Georg Waldmüller, 'Am Fronleichnamsmorgen', 1857, Belvedere Wien
Frankreich im Zeichen österreichischer Kunst: Im
Pariser Louvre zeigt das Belvedere ab dem 26. Februar Teile seine
umfangreichen Sammlung von Gemälden Georg Friedrich Waldmüllers (1793
- 1865), wie das Museum heute, Freitag, in einer Aussendung
ankündigte. Im Musee d'art moderne in Saint Etienne wird ab dem
kommenden Montag (23. Februar) der 80. Geburtstag von Arnulf Rainer
mit der Ausstellung "Paysages perdues" gefeiert.
Retrospektive. Für die erste französische Retrospektive zu Waldmüller hat das
Belvedere, das im Besitz der weltweit größten Waldmüller-Sammlung und
des Waldmüller-Archivs ist, den größten Teil der knapp vierzig
gezeigten Werke beigesteuert. Ab dem 9. Juni kommt die Schau dann in
stark erweiterter Form als 120 Bilder umfassende Werkschau nach Wien.
Bereits im Jahr 2007 zeigte der Louvre eine Beidermeier-Ausstellung
in Kooperation mit der Wiener Albertina.
Kooperation. Einen bedeutenden Teil des Werks von Arnulf Rainer zeigt man im
Musee d'art moderne in Saint Etienne in Kooperation mit dem
österreichischen Kulturforum und der Galerie Heike Curtze. Der
Direktor des Museums, Lorand Hegyi, ehemaliger Direktor des Wiener
Museums moderner Kunst, hatte der österreichischen zeitgenössischen
Kunst bereits zum 70. Geburtstag von Günter Brus eine Ausstellung
gewidmet.
Kunst aus Österreich. Auch in Deutschland ist derzeit Kunst aus Österreich zu sehen: Das
Museum Frieder Burda in Baden-Baden zeigt unter dem Titel "Die
Künstler der Kaiser" Werke aus dem Wiener Kunsthistorischen Museum.












