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    Zuletzt aktualisiert: 20.02.2009 um 05:04 UhrKommentare

    Wo Kärntens Kultur immer wieder baden geht

    Den einen steht das Wasser bis zum Hals, die anderen versuchen ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen: Das kreative Potential im Land braucht einen verlässlichen und professionellen Partner in der Kärntner Landesregierung.

    Wörtherseebühne - ein "Problemkind"

    Foto © APA/ Eggenberger (Archivbild)Wörtherseebühne - ein "Problemkind"

    In Kärnten gibt es zahlreiche Baustellen im Kulturbereich.

    Kulturabteilung. Nach Gerhard Baumanns Früh-pensionierung im Zuge des Amtsantritts von Kulturreferent Jörg Haider bestellte dieser zuerst Helga Luschin und darauf Peter Karpf zu interimistischen Leitern der Kulturabteilung. Mit Walter Maria Stojan wurde im Jänner 2001 ein erster und bis dato letzter definitiver Chef der Abteilung gefunden. Stojan quittierte seinen Dienst nach nur einer Arbeitswoche und erklärte seine Objektvierung nachträglich zur "geschobenen Partie".

    Wechselnde Chefpositionen. Danach durfte Franz Arnold, heute BZÖ-Bürgermeister von Pörtschach, die Geschicke der Abteilung lenken und wurde im März 2002 mit den Stimmen von ÖVP und SPÖ zum Leiter bestellt. Vier Monate später versetzte Haider seinen Parteifreund in die Wasserrechtsabteilung und hievte Erika Napet-schnig mit SPÖ-Hilfe in die Chefposition. Arnolds Einspruch beschäftigt seither die Gerichte. Nach dem Seebühnen-Desaster 2004 forderte der Kärntner Landtag Napetschnigs Abberufung.

    Wörtherseebühne. Von Anfang an ein Problemkind ist die Wörtherseebühne: Stadttheater-Intendant Dietmar Pflegerl wollte sie - analog zur Oper bei den Bregenzer Festspielen und zur Operette in Mörbisch - zur ersten Musical-Adresse machen. Und scheiterte mit seinem Ehrgeiz am Ehrgeiz des Kulturreferenten Jörg Haider, der am See mitmischen wollte. Man erinnert sich an die bis heute unbekannten Freunde der Wörtherseebühne, den teuer geplatzten Vertrag mit Renato Zanella oder den Seebühnen-Untersuchungsausschuss.

    Heuriges Programm noch unbekannt. Seit 2005 versorgt die "Star Entertainment" von Jaka Bizilj die Wörthersee-festspiele mit Tourneeproduktionen. Das heurige Programm ist allerdings noch immer unbekannt, während in Bregenz und Mörbisch der Kartenvorverkauf seit Monaten auf Hochtouren läuft. Laut Kulturreferent Harald Dobernig soll es (ohne die kolportierte "West Side Story") in den nächsten Wochen präsentiert werden. Spannende Fragen sind u. a. wie man so kurzfristig noch eine attraktive Produktion bekommen kann und wie viel öffentliches Geld Richtung Mettnitzstrand fließt. Im Vorjahr waren es allein aus dem Budget des Kulturreferates 540.000 Euro.


    Baustellen im Kulturbereich

    • Kulturabteilung
    • Wörtherseebühne
    • Museum moderner Kunst
    • Kulturverwaltung
    • Förderpolitik

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