Vindobona soll erst im September neu eröffnen
Das Wiener Kabarett Vindobona soll erst im September wiedereröffnen - nachdem der neue Besitzer, der einstige Konkurrenzbetrieb Simpl, ursprünglich mit Jänner oder Februar gerechnet hatte. "Es ist doch komplizierter, das Vindobona fertigzubauen, als gedacht", berichtete Simpl-Geschäftsführer Albert Schmidleitner der APA.
Das Simpl hatte die insolvente Bühne im August 2008 übernommen. Der Vorbesitzer war an den Umbaukosten gescheitert, woraufhin das Vindobona nach eineinhalb Jahren Schließung Konkurs anmelden musste.
Man habe immer noch nicht mit den Bauarbeiten beginnen können, da man bis dato noch verschiedenste Fehlplanungen des Vorgängers aufarbeite, so Schmidleitner. Dazu gehöre etwa ein Balkon, den man wieder entfernen müsse, um die freie Sicht zu gewährleisten, oder auch banalere Fragen wie die, wo man Bierkisten lagern könne.
Die eigentlichen Bauarbeiten seien dann in zwei Monaten zu bewerkstelligen, zeigte sich Schmidleitner trotz aller Unwägbarkeiten zuversichtlich. Auch wenn man für die Planung länger benötige als gedacht, so werde der Preisrahmen halten: "Wir haben die Kosten eh auf eine horrende Summe geschätzt."
Demnach dürfte der Umbau zwischen 1,3 und 1,6 Millionen Euro beanspruchen - die überwiegend vom Simpl finanziert werden sollen. Man verhandle allerdings auch noch mit der Stadt, so Schmidleitner: "Ich hoffe, dass es dort eine kleine Unterstützung geben wird."
Die Arbeiten an der Bühne dürften jedenfalls im Sommer abgeschlossen sein, wobei man in dieser Zeit keine Bühne wiedereröffne, betonte der Simpl-Geschäftsführer. Deshalb peile man September an. Im März jedenfalls werde man die genauen Pläne für das neue Vindobona-Programm vorstellen.














