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    Zuletzt aktualisiert: 03.02.2009 um 16:55 UhrKommentare

    Villa des Schriftstellers Simenon besetzt

    Die Hausbesetzer wollen das Haus in Lausanne als Gedenkstätte wieder beleben. Die Immobilienfirma hat Klage eingereicht.

    Foto © AP

    Die ehemalige Villa des belgischen Krimi-Autors Georges Simenon im Schweizer Epalinges ist von einer Gruppe Hausbesetzer in Beschlag genommen worden. Die Besitzerin, eine Immobilienfirma, hat Klage eingereicht. Rund zehn Hausbesetzer seien in dem Gebäude, bestätigte am Dienstag ein Mitglied des Gemeinderates von Epalinges eine Meldung der Zeitung "24 heures". Die Hausbesetzer hätten keinen Schaden angerichtet. Sie wollten das Haus als Erinnerungsstück eines "großen Schriftstellers" wieder beleben.

    Klage. Aufgrund der Klage wird sich der Friedensrichter mit der Hausbesetzung befassen müssen. Die Immobilienfirma möchte auf dem Gelände mehrere Villen erstellen lassen. Mit einer Veränderung der Bausubstanz der Simenon-Villa ist der Kanton Waadt jedoch nicht einverstanden.

    Haus. Das von Simenon konzipierte Bauwerk mit 26 Zimmern und gedecktem Schwimmbad war während rund zwanzig Jahren unbewohnt gewesen. Anschließend hatte ein Sohn des belgischen Schriftstellers darin gewohnt. Simenon selbst hatte den Bau als "Bunker" bezeichnet. Umgeben ist die Villa von einem 40.000 Quadratmeter großen Park.

    Werdegang. Georges Simenon war am 13. Februar 1903 im belgischen Lüttich zur Welt gekommen und am 4. September 1989 in Lausanne gestorben. Der Schöpfer der Kriminalromanfigur Kommissar Maigret hatte seine letzten dreißig Jahre im Waadtland gelebt. Erst wohnte er im Schloss Echandens, dann in Epalinges und schließlich in Lausanne, an der Avenue des Figuiers. Seine Werke wurden in 60 Sprachen übersetzt.


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