Gemälde von Künstler und Besuchern zerstört
Der Berliner Künstler Yadegar Asisi hat am Sonntagabend gemeinsam mit rund 200 Besuchern das Panoramabild "Rom 312" im Leipziger Panometer zerstört.

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"Wir wollen heute eine Verabschiedung inszenieren", sagte
Asisi. Begleitet von iranischer Trommelmusik wurde das 100 Meter
lange und 30 Meter hohe Werk zerrissen und mit grüner Farbe
bespritzt. Mit dieser Aktion will Asisi Platz schaffen für das
nachfolgende Gemälde "Amazonien", das anlässlich des 150. Todesjahres
des Forschers Alexander von Humboldt gezeigt werden soll.
600.000 Besucher. In den vergangenen drei Jahren hatten mehr als 600.000 Besucher
das 360-Grad-Bild in dem ehemaligen Gasometer gesehen. Auf 37
Stoffbahnen wurde der Siegeszug von Kaiser Konstantin nach Rom
gezeigt. Das neue Projekt "Amazonien" soll ab 28. März 2009 zu sehen
sein. Mit dem aufgehängten Rundgemälde will der Künstler die Besucher
in den undurchdringlichen Dschungel am Äquator entführen. Von einer
sechs Meter hohen Aussichtsplattform soll sich der Blick in den
Regenwald öffnen. Begleitet wird das Panorama von einer
Rahmenausstellung, die die Eigenarten des Ökosystems Regenwald
erklären soll.















