Flimms Vorgehensweise für Schmied "enttäuschend"
Im Konflikt zwischen Intendant Jürgen Flimm und den Salzburger Festspielen hat nun Kulturministerin Claudia Schmied Stellung genommen. Sie kritisierte die Vorgangsweise Flimms. Die Art "war nicht optimal, wie er sein Vorhaben, in Berlin 2010 Opernintendant zu werden, kommuniziert hat. Dass die Kuratoriumsmitglieder Flimms Pläne aus den Medien erfahren haben, ist enttäuschend", sagte Schmied.
Solange Flimm in Berlin noch nicht unterschrieben habe, will Schmied nicht von "Vertragsbruch" sprechen. Zufrieden ist sie mit der jüngsten Kuratoriumssitzung, in der eine Findungskommission eingesetzt wurde, die bis Ende April 2009 einen Nachfolger vorschlagen soll - und der sie keine Tipps geben will. "Je früher der neue Intendant anfangen kann, desto früher kann Jürgen Flimm nach Berlin", sagte Schmied, die eine Frau als Intendantin "reizvoll" fände.
Befragt, ob Helga Rabl-Stadler auch nach Auslaufen ihres Vertrages 2011 Präsidentin der Salzburger Festspiele bleiben werde, verwies die Ministerin auf die Entscheidungs-Verantwortung des Kuratoriums. Sie machte aber klar, dass sie Rabl-Stadler "sehr schätze" und sie sie "gern als Präsidentin der Salzburger Festspiele sehe".















