180.000 feierten Start in Linz und Vilnius
Liverpool und Stavanger sind Geschichte: Seit 1. Jänner tragen Linz und Vilnius für ein Jahr den Titel Europäische Kulturhauptstadt. In der oberösterreichischen Hauptstadt haben rund 130.000 Menschen den Jahreswechsel und die damit verbundenen Auftaktveranstaltungen von Linz09 gefeiert. In der litauischen Hauptstadt Vilnius sorgten mehr als 50.000 Personen für einen Verkehrsinfarkt.
In Linz zeigten sich Organisatoren und Politik gleichermaßen höchst zufrieden mit den ersten Stunden und Veranstaltungen: Der Intendant des Kulturhauptstadtjahres Martin Heller freute sich über einen "Auftakt nach Maß". Der Eröffnungsreigen von Linz09 dauerte bis einschließlich gestern Freitag und schloss die "Raketensinfonie" zur Begrüßung des neues Jahres, den Beginn der Kunstausstellung "Best of Austria" im Lentos Kunstmuseum, ein Konzert im Brucknerhaus mit der neuen Symphonie von Philip Glass, die Eröffnung des neuen Ars Electronica Centers und eine Musiktheater-Veranstaltung mit Klaus Maria Brandauer ein.
In der Nacht auf Donnerstag hatte Bundespräsident Fischer Linz09 im Brucknerhaus offiziell eröffnet. Die oberösterreichische Landeshauptstadt habe hart gearbeitet, aus dem Stahlzentrum an der Donau sei auch ein Kulturzentrum geworden. Das Staatsoberhaupt betonte aber auch, dass 2009 ein herausforderndes, schwieriges Jahr werde. Gleichzeitig hob Fischer hervor, dass neben Linz auch Vilnius 2009 Kulturhauptstadt Europas sei.
In Vilnius gingen mehr als 50.000 Menschen auf die Straßen, um den Auftakt mit der Lichtshow des deutschen Lichtkünstlers Gert Hof mitzuerleben. Trotz eines Verkehrsinfarkts und chaotischer Zustände kam es in der Innenstadt zu keinen gröberen Zwischenfällen und nur einigen Leichtverletzten, hieß es.















