Sotheby's bleibt auf Gemäde sitzen
Ein Gemälde des irischen Künstlers Francis Bacon (1909-1992) hat bei einer Versteigerung des Auktionshauses Sotheby's in Paris keinen Käufer gefunden.
Wie ein Sprecher am Freitag
mitteilte, war das Werk "Two Figures" auf fünf bis sieben Millionen
Euro geschätzt und galt als Prunkstück des Verkaufs. Insgesamt wurden
bei der Versteigerung 6,2 Millionen Euro erzielt, deutlich weniger
als erwartet: Sotheby's hatte mit einem Erlös von zwölf bis 17
Millionen Euro gerechnet.
Werk. Dagegen erzielte der 89 Jahre alte französische Maler Pierre
Soulage den Angaben zufolge für sein Werk "Gemälde, 21. Juli 1958"
mit einem Verkaufspreis von 1,52 Millionen Euro seinen bisherigen
Rekord.
Teuerste Bilder. Bacons Werke gehören zu den teuersten auf dem Kunstmarkt. Erst im
Februar war bei einer Versteigerung im Londoner Auktionshaus
Christie's ein Triptychon des Iren für 26,34 Millionen Pfund (damals
35,24 Millionen Euro) unter den Hammer gekommen. Im vergangenen Jahr
erzielte Bacons "Study from Innocent X" 26,58 Millionen Pfund. Das
Bild ist damit weiter das teuerste eines britischen oder irischen
Künstlers, das je auf einer Auktion verkauft wurde.














