Bawag eröffnet Kunstraum "Contemporary"
Zwölf Ausstellungen unter dem Motto "Jung und waghalsig" werden im Lauf des kommenden Jahres in den neuen Wiener Räumlichkeiten gezeigt.

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Als "leichtere, schnellere, jüngere Bawag Foundation"
will die Bawag PSK einen neuen Raum für zeitgenössische
Kunstausstellungen platzieren, der am 3. Dezember unter dem Namen
"Bawag Contemporary" nahe der Mariahilfer Straße in Wien-Mariahilf
eröffnet. In zwölf Monaten sollen in der ehemaligen PSK-Filiale zwölf
Ausstellungen mit Kunst, die das Motto "Young & Reckless" ("Jung und
waghalsig") erfüllen, gezeigt werden, schilderte Christine Kintisch,
Leiterin der Bawag Foundation.
Künstler. Den Anfang macht der junge Österreicher Christoph Weber (Jahrgang
1974), es folgen u.a. Yves Mettler, Chicks On Speed und Marko Lulic.
Das Programm wird durch Musik- und Performanceabenden ergänzt. Das
"Bawag Contemporary" soll vorerst für ein Jahr bei freiem Eintritt
bespielt werden und sieht sich als Ergänzung zur "Foundation", die
sich seit Anfang diesen Jahres die Räumlichkeiten mit der Generali
Foundation teilt. Im Laufe der zwölf Ausstellungen, die jeweils am
ersten Mittwoch des Monats wechseln, wollen die Betreiber "lernen, um
die Entscheidung zu treffen, wie wir hier weiter machen", sagte
Regina Prehofer, Vorstandsdirektorin der Bawag PSK. Mit dem flexiblen
Ausstellungskonzept wolle man schnell auf Trends reagieren.
Comeback der Kultur. "Die Kultur kommt wieder zurück", sagte Kintisch in Hinblick auf
das vergleichsweise kurze Zwischenspiel, dass die PSK in den
Räumlichkeiten hatte. Zuvor waren an dieser Adresse u.a. ein Tanzcafe
und ein Jazzclub zu finden. Auch Prehofer empfindet die Umwandlung
einer leerstehenden Filiale in einen Ort für Kunst als "besonders
schönes Zeichen". Die ehemaligen Bankräumlichkeiten leben von einer
groß dimensionierten Fensterfront, die viel Licht in den mit einer
Stellwand und einer Lounge nur leicht adaptierten Ausstellungsort
bringen - für Weber ein "anregender Raum".
Kosten. Insgesamt kostet der "Bawag Contemporary" für die derzeit geplante
Laufzeit 150.000 Euro, ein "Low Budget-Projekt", sagt Prehofer. Mit
dem erweiterten Engagement im Kunstbereich wolle die Bawag PSK
beweisen, dass sie "auch in schwierigen Zeiten Durchhaltevermögen
beweist", sagte Prehofer angesichts der Finanzkrise. Man dürfe sich
"nicht beim ersten Wind gleich umblasen lassen".
Features
Fakten
"Bawag Contemporary", 6., Barnabitengasse 11-13.
Eröffnung am 3. Dezember, 19 Uhr.
Öffnungszeiten: täglich 14.00 bis
20.00 Uhr.














