Tote Stars als Topverdiener: Elvis verdiente mehr als Madonna
Elvis, Charles M. Schulz und Heath Ledger sind die Topverdiener unter den toten Stars. Da können selbst höchst lebendige Superstars nicht mithalten.

Foto © APGroßes Interesse herrschte vor allem rund um Elvis' 30. Todestag
Er ist seit 31 Jahren tot und gehört immer
noch zu den Topverdienern der Stars: Die Einnahmen von Elvis Presley
- beziehungsweise seiner Erben - summierten sich im vergangenen Jahr
auf 52 Millionen Dollar (40,1 Millionen Euro), wie das US-
Wirtschaftsmagazin "Forbes" meldete. Da können Musiker wie Justin
Timberlake (44 Millionen Dollar) oder Madonna (40 Millionen Dollar)
trotz aller Lebendigkeit nicht mithalten. Ein Grund für die hohen
Einnahmen sei das gesteigerte Interesse zu Elvis' 30. Todestag im
vergangenen Jahr gewesen, hieß es.
Auf Platz zwei der Liste der reichsten toten Stars landete der im
Jahr 2000 im Alter von 77 Jahren gestorbene Zeichner der Peanuts,
Charles M. Schulz, mit einem Jahreseinkommen von 33 Millionen Dollar.
Platz drei belegte Hollywood-Star Heath Ledger (20 Millionen), der im
Jänner durch eine Medikamentenüberdosis ums Leben kam. Sein letzter
Streifen, der Batman-Film "The Dark Knight", kam posthum in die Kinos
und spielte bisher 991 Millionen Dollar ein.
Neuzugang Newman.
Ein weiterer Neuzugang auf der Liste ist Hollywood-Legende Paul
Newman, der im September im Alter von 83 Jahren starb. Seine
Lebensmittelmarke "Newman's Own" mit Salat- und Spaghettisoßen
erwirtschaftete 120 Millionen Dollar. Da der Großteil des Geldes für
soziale Projekte verwendet wurde, blieben ihm selbst "nur" fünf
Millionen Dollar. Damit schaffte er es auf Platz elf.
Von Monroe bis Einstein.
Zu den weiteren toten Spitzenverdienern gehören Hollywood-Stars
wie Marilyn Monroe und James Dean, der Wissenschaftler Albert
Einstein sowie die Musiker Marvin Gaye und John Lennon.
Features
Fakten
Die Redakteure des Magazins hatten durch Gespräche mit Experten und anhand von Steuererklärungen der Nachlassverwalter das Einkommen toter Stars zwischen Oktober 2007 und Oktober 2008 recherchiert.
Foto

Heath Ledger verstarb im JännerFoto © AP















