AC/DC: Und sie stehen noch immer unter Strom
"Black Ice" heißt das neue Album. "More Of The Same"? Ja, natürlich!

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Und er fährt wieder, der Rock 'n' Roll-Zug, nachdem er acht Jahre lang auf dem Abstellgleis gestanden hat. Er braucht keine Anlaufzeit, er dampft gleich auf Hochtouren. Eins, zwei, geradeaus. Die Geräusche, die der Zug macht, kennt man seit Jahrzehnten: Sie sind laut, pfeifend, eindringlich. Keine Spielereien. Eins, zwei, geradeaus. Und nach durchschnittlich drei Minuten (pro Etappe) ist die Fahrt vorbei. Klüger ist man danach nicht, aber auch nicht enttäuscht. Zufrieden, ja. Weil die Fahrt so war, wie man sie erwartet hat. Keine unerwarteten Kurven, keine Schikanen, keine Überraschungen. Aber Passagiere, die in diesen Zug steigen, wollen ohnehin keine Überraschungen. Man weiß ja nie, wohin das führt.
Singlevorbot.
Also ein AC/DC-Album nach acht Jahren. "Rock 'n' Roll Train" ist der Singlevorbote, der die Route vorgibt. "Black Ice" heißt der Longplayer - so sagte man damals, 1974, als die Band in Sydney gegründet wurde. Unter der Regie von Star-Produzent Brendan O'Brien (Rage Against The Machine, Springsteen, Pearl Jam) ist das Werk entstanden, sagt der Plattentext. Aber braucht ein AC/DC-Album Referenzen? Nein, braucht es nicht! Und sonst: Reinsetzen in den Zug, Fenster zu, Lautstärke nach oben drehen. Auf dem "Highway To Hell" dahinbrausen. Die Straßennamen ändern sich zwar, aber die Richtung bleibt immer gleich. Deshalb verirrt man sich auch nie.















