Mythen und Märchen in Villach
Klassisch gemalt, verstörend schön: Die Werke Julia Fabers in der Galerie Unart - noch bis 15. November.

Foto © Rainer
Großformatig auf Mollino, meist mit Öl und Acryl gefertigt, entfaltet die junge Wienerin Szenarien, die sie dem "Liber de nymphis" (Ausstellungstitel) von Paracelsus entlehnt. Paracelsus entwickelte in seiner Schrift vier Geschlechter der Geistmenschen: Wasser-, Wind-, Berg- und Feuerleute.
Mythen und Märchen.
Ihrer Erscheinung nach dem Menschen ähnlich, unterscheiden sie sich wesentlich in ihrer Substanz. Die Begegnung mit ihnen ist angenehm und gefährlich. Und genau dies machen Fabers Bilder über Wasserfrauen sinnlich erfahrbar. Menschliche Figuren, lebendig, doch seelenlos. Nicht Gottes Ebenbild, sondern nur des Menschen Abbild. Faber entwickelt aus dem Figurenkabinett der Mythen und Märchen eine Bilderwelt die weit zurück verweist und damit unglaublich aktuell ist.














