Lebenswerk-Preis: "Goldenes Auge" für Sylvester Stallone in Zürich
62-Jähriger nahm "Golden Icon Award" des Zurich Film Festivals in Empfang: "Ich finde die Schweiz großartig".

Foto © AP
Das Zurich Film Festival hat am Freitag den US-Schauspieler Sylvester Stallone mit dem "Golden Icon Award" geehrt. Im Zürcher Kino Corso nahm der 62-Jährige den Preis in Form
eines goldenen Auges in Empfang. Der Schauspieler wird damit für sein Lebenswerk als Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent geehrt. Der 1946 in New York
geborene Stallone wurde durch die "Rocky"- und "Rambo"-Filme zur Kultfigur und zum bestbezahlten Schauspieler seiner Generation. Präsentiert wurde der Anlass von RTL-Moderatorin Nazan Eckes.
Retrospektive. Nach der Preisverleihung konnten sich die Zuschauer gleich selbst
von Stallones schauspielerischen Qualitäten überzeugen. Das Festival widmete ihm eine Retrospektive mit Filmen wie "Rocky Balboa" (2006), "Cliffhanger" (1993) und "Cop Land" aus dem Jahr 1997. Einen Blick auf die Hollywoodgröße konnten auch jene werfen, die beim Ticket-Vorverkauf leer ausgegangen waren. Um Viertel nach acht Uhr rollte Stallone in einer Limousine vors Kino Corso, wo bereits unzählige Fans und Fotografen am Rande des Roten Teppichs auf ihn warteten.
"Großartig". Der Hollywoodstar in dunkelblauem Anzug genoss das Bad in der
Menge sichtlich und nahm sich Zeit, Autogrammwünsche zu erfüllen und Fragen zu beantworten. "Ich finde die Schweiz großartig. Hätte ich doch vor 40 Jahren eine Schweizer Freundin gehabt, dann würde ich diesen Ort viel besser kennen", sagte Stallone. Andere Prominente waren am Freitag fast keine zu sehen. Wohl um im Schatten Stallones nicht völlig zu verschwinden. Keine Angst vor großen Tieren hatten dafür der Schweizer Schauspieler Martin Rapold sowie der Luzerner Olympiasieger Donghua Li.
Features
Werkstattgespräch
Stallones Aufenthalt in Zürich ist mit der Preisverleihung vom Freitag aber noch nicht zu Ende: Am Samstag will er in einem Werkstattgespräch seine Erfahrungen als Schauspieler und Filmemacher weitergeben. Dozieren wird er vor jungen Filmtalenten aus der Schweiz, Österreich und Deutschland sowie vor den Wettbewerbs-Regisseuren des diesjährigen Festivals.















