Cold war an dieser Band rein gar nichts
Charmant, spitzbübisch: Coldplay in Wien.

Foto © APA
Bereits das Donauwalzer-Intro vom Band brachte die Massen zum Tanzen. Als dann Chris Martin und seine Kollegen leibhaftig auf der Bühne standen und mit "Life In Technicolor" losfetzten, gab es sowieso kein Halten mehr. Die Begeisterung, die das britische Hit-Quartett entfachte, verflachte in den darauf folgenden kurzweiligen neunzig Minuten denn auch nie mehr.
Druckvolle Darbietung.
Charmant-spitzbübisch wickelte Martin seine Gefolgschaft um den sprichwörtlichen Finger: "Guten Abend, meine Damen und Herren! Wir sind die Band Coldplay", begrüßte er nach dem vierten Song "In My Place" in akzeptablem Deutsch und britischer Noblesse die kochende Menge. Was folgte, war die druckvolle Darbietung des in Höchstform agierenden Freundeskreises Coldplay.
Exzellente Lichtshow.
Im Spitzensound und mit einer exzellenten Lichtshow wurde Hit an Hit gereiht, treffend angereichert mit Titeln aus dem aktuellen (von Brian Eno meisterhaft produzierten) Top-Seller "Viva La Vida". Mit ihrem Akustikset schossen die vier sympathischen Burschen sowieso den Vogel ab, brachten sie diese Einlage doch inmitten des Publikums ohne jegliche Absperrungen zu Gehör - Lagerfeuerstimmung für 14.000 Fans. Abschließendes Fazit eines sichtlich beglückten Konzertbesuchers: "Das war wohl das Konzert des Jahres!"














