Starsopranistin Bartoli kritisiert Italiens Kulturpolitik
Die bekannte Sopranistin Cecilia Bartoli übt Kritik an der Kulturpolitik ihrer Heimat Italien: "Italienische Künstler müssen ins Ausland auswandern".

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Die italienische Starsopranistin Cecilia Bartoli kritisiert die Kulturpolitik in ihrer Heimat. "Die Situation der Oper in Italien ist tragisch. Es werden immer weniger Opern aufgeführt. Die italienischen Künstler müssen ins Ausland abwandern, weil es dort Arbeit gibt und hier nicht", kritisierte Bartoli in einem Interview mit der römischen Tageszeitung "Il Messaggero" am Mittwoch.
Weit unter europäischem Niveau. "Während immer weniger Opern aufgeführt werden, nehmen die Einschnitte im Kulturbereich zu. Das Palais Garnier in Paris, oder die Wiener Staatsoper sind Theater mit 300 Aufführungen pro Jahr. Hier in Italien sind wir weit von diesem Niveau entfernt und das Angebot für die Jugendausbildung ist mangelhaft", kritisierte Bartoli.
Wechsel ins Pop-Fach. Auf die Frage, ob sie jemals - wie etwa andere ihrer Kollegen - auch Pop-Lieder singen würde, antwortete Bartoli: "Es wäre schön, wenn jemand aus dem nicht-klassischen Musikbereich für mich schreiben würde, vielleicht Paolo Conte".















