Neue Alben von Heller, Cornelius und Ewald Pfleger
CD-Box mit 80 Liedern von 1967 bis 2007 von Andre Heller beleuchtet musikalische Karriere. Opus-Gitarrist Ewald Pfleger lud Freund zu einem musikalischen Gemeinschaftsprojekt und Peter Cornelius unterstreicht seine "Handschrift".

Foto © APAHöchst kreativ: Andre Heller präsentiert seine "Bestheller"
Länger als die Lektüre seines soeben erschienenen
autobiografisch gefärbten Buchs dauert wohl das Anhören von Andre
Hellers Kollektion "Bestheller 1967 - 2007" (Universal), die Ende
August auf vier CDs 80 Lieder versammelt. In chronologischer
Reihenfolge gibt Heller hier einen Überblick über sein vielfältiges
musikalisches Schaffen, das in den vergangenen Jahren zusehends in
den Hintergrund gerückt ist. Die CD-Box kann als eine akustische Ergänzung zum Buch "Wie
ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein" gesehen werden: Auch wenn die Lieder in
ihrer Entstehung bis ins Vorjahr hineinreichen, Hellers musikalisches
Ouevre gleicht jener stillen Selbstfindung, wie er sie in seinem
Erzählband so virtuos beschreibt.
Musikalischer Freundeskreis.
Ein lang gereiftes Solo-Projekt erreicht dieser Tage nun endlich
die Öffentlichkeit: Opus-Gitarrist und Schöpfer der mittlerweile 24
Jahre alten Hymne "Live is Life", Ewald "Sunny" Pfleger, legt mit
"Skyland" ein Gemeinschaftsprojekt vor. Aus einem Austausch mit
Branchen-Kollegen und Freunden wurde nun ein Album, das laut Sony BMG
auch als "Austausch von Liebhabern authentischer und sehr
persönlicher Rockmusik" zu verstehen ist.
Von Steinbäcker bis Ambros.
Für "Nur du allein" hat
der Gitarrist seinen steirischen Kollegen Gert Steinbäcker gewonnen,
Monika Ballwein ist als Leadsängerin auf "More than eternal" zu
hören. Opus selbst vereinen sich in "Touch the Sky" wieder, für den
Titelsong "Skyland" gastiert Depeche Mode-Drummer Christian Eigner am
Schlagzeug. Auch Wolfgang Ambros hat mit "A oida Freund" einen selbst
interpretierten Songtext eingebracht. CD-Release-Partys gibt es im Grazer Orpheum
(2. September, 20 Uhr) und im Wiener Metropol (3. September, 20 Uhr).
















