"Jazz over Villach" steht wieder in den Sternen
Angekündigte Neuauflage der Verastaltung auf der Genottehöhe scheint nicht sicher zu sein. "Wir haben bisher keine Unterlagen und können das Festival nicht budgetieren", so Villachs Kulturreferent.
Nachdenk- und Schaffenspause beendet, Michael Wandaller ist wieder da, hieß es Ende April. Und ebenso spontan wie der Musiker 2007 das Festival "Jazz over Villach" abgeblasen hatte, kündigte er für 9. bis 13. Juli 2008 eine Neuauflage an. Wie es nun ausschaut, wird es bei der bloßen Ankündigung des Festivals bleiben. Denn Wandaller, zunächst höchst euphorisch mit neuer Motivation, neuem Konzept und vielen Ideen unterwegs, ist seit Wochen unerreichbar.
Keine Reaktion. "Wir haben bisher keine Unterlagen und können das Festival nicht budgetieren", ist der Villacher Kulturreferent Vizebürgermeister Richard Pfeiler ratlos. Wandaller habe weder auf Briefe noch auf Telefonate reagiert. Zuletzt hat die Stadt Villach das Jazzfestival auf der Genottehöhe mit 30.000 bis 40.000 Euro unterstützt. Auch Kurt Schoffnegger, neuer Pächter auf der Genottehöhe, klagt über Kommunikationsprobleme.
"Sache gestorben". Wandaller habe von ihm Verpflegung und Unterbringung der Crew, sowie Auf- und Abbau verlangt: "Da hätte ich mit minus 14.000 Euro angefangen." Weil er noch immer kein Konzept vorliegen habe, "ist die Sache für mich gestorben. So leid es mir tut", sagt Schoffnegger. Statt "Jazz over Villach" sind auf der Genottehöhe nun Hochzeitstafeln und Geburtstagsfeiern gebucht. Michael Wandaller war bedauerlicherweise auch für die Kleine Zeitung nicht erreichbar.















