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    Zuletzt aktualisiert: 05.06.2008 um 21:27 UhrKommentare

    Die Figuren an der Leine

    Bestseller-Autor Martin Suter über sein Buch "Der letzte Weynfeldt", seinen Wunsch, bei Diogenes zu erscheinen und die (zu) kleine Schweiz.

    Schätzt das angelsächsische Literaturverständnis: Martin Suter

    Foto © KKSchätzt das angelsächsische Literaturverständnis: Martin Suter

    ein Kunstkritiker, eine Frau, ein Bild, eine Fälschung und der Preis, den man dafür bereit ist zu bezahlen: Martin Suter hat mit "Der letzte Weynfeldt" (Diogenes) wieder einen Roman geschrieben, der sich seit Monaten auf der Bestsellerliste hält.

    Ihr Held Adrian Weynfeldt ist Kunstexperte. Wie sehr interessieren Sie sich für bildende Kunst?
    MARTIN SUTER: Ich bin kein Kunstexperte, aber ich interessiere mich für Kunst. In meinem Umfeld gab es seit meiner Jugend immer viele Künstler.

    War die Kunst Ausgangspunkt Ihres Buches?
    SUTER: Am Anfang stand die Frage: Was wäre, wenn ein Mann eine Frau davon abhalten würde, Selbstmord zu begehen, und diese Frau ihn nun für ihr Leben verantwortlich machen würde. Erst danach kam die Frage: Was ist das für ein Mann, was ist sein Beruf, welchen Ruf hat er zu verlieren?

    Wie sehr überraschen Sie Ihre Figuren beim Schreiben?
    SUTER: Ich führe meine Figuren schon an der Leine, aber es ist eine lange. Es kommt vor, dass sie sich etwas anders entwickeln als vorgesehen, aber nicht grundsätzlich.

    Angeblich wollten Sie unbedingt zum Diogenes-Verlag, der allerdings Ihr erstes Buch abgelehnt hat. Warum Diogenes?
    SUTER: Diogenes ist einer der wenigen Verlage, die diese läppische Unterscheidung zwischen E- und U-Literatur nicht machen. Er hat ein sehr angelsächsisches Literaturverständnis, das meiner Art zu schreiben sehr entgegenkommt. Ich war so kühn, anzunehmen, dass ich ins Programm passe. Bei meinem ersten Manuskript war Diogenes allerdings anderer Meinung. Ich kann nicht behaupten, dass mich das kalt ließ, aber letztlich spornte es mich an, es noch einmal zu versuchen. So entstand "Small World".

    Sie leben auf Ibiza und in Guatemala. Warum haben Sie die Schweiz als Lebensmittelpunkt hinter sich gelassen?
    SUTER: Der Wunsch, die Schweiz zu verlassen, ist etwas sehr Schweizerisches. Es ist ja auch kein so grosser Schritt. Wenn man zum Beispiel in Basel in der Tram nicht aufpasst, ist man plötzlich in Deutschland oder in Frankreich. Dass meine Romane bisher in der Schweiz gespielt haben, hat damit zu tun, dass es der Schauplatz ist, den ich am besten kenne.

    INTERVIEW: MARIANNE FISCHER

    Der letzte Weynfeldt

    Geschrieben von Martin Suter, erschienen im Diogenes-Verlag, zu haben für 20,50 Euro.

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