Tatort-Jubiläum: Krassnitzer im Interview
Harald Krassnitzer über seine Rolle als Tatort-Kommissar.

Foto © ORF/Tatort 'Exitus'Zuschauerliebling Harald Krassnitzer
Fritz Eckhardt hat 14 "Tatort"-Folgen absolviert, Sie schon 17. Wie viele sollen es denn werden?
HARALD KRASSNITZER: Das entscheidet der Sender. Bisher sind für 2009 zwei Folgen geplant.
Hat denn die Figur noch Entwicklungspotenzial?
KRASSNITZER: Klar, der Eisner ist ein interessanter Typ, bei allen Problemen, die er mit seiner Tochter hat. Und vielleicht findet er ja doch noch eine für ihn geeignete Frau.
So viel Harmonie wär aber fad.
KRASSNITZER: Trennt man sich halt wieder, wie im richtigen Leben.
Nach dem letzten Wiener "Tatort" gab es in Deutschland Beschwerden, weil der Dialekt nicht verstanden wurde.
KRASSNITZER: Da heißt es europäisch denken. Es bricht uns kein Zacken aus der Krone, wenn wir unser Österreichisch an den deutschen Markt anpassen.
Ihre Lieblings-Ermittler?
KRASSNITZER: Die Kölner, die Münchner und Ulrike Folkerts.
Könnte Eisner nicht mit einem von denen kooperieren?
KRASSNITZER: Wohl nicht so bald. Mit München, Berlin, Leipzig gäb's aber interessante Achsen.
Aber es eilt nicht?
KRASSNITZER: Das Format ist so dicht, die Themen so bunt, das inflationiert sich nicht.















