Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 31. Juli 2014 03:17 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Ein Fest für Auge und Gaumen Frühlingsskilauf lockt in die Berge Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Gudrun Schaffhauser-List Nächster Artikel Ein Fest für Auge und Gaumen Frühlingsskilauf lockt in die Berge
    Zuletzt aktualisiert: 21.03.2012 um 08:51 UhrKommentare

    Ostereier mit Beeren, Gemüse und Gewürzen färben

    Färben mit den Farben, die die Natur zu bieten hat - das macht vor allem Kindern Spaß.

    Foto © Fotolia/Harald Biebel

    Zurück zur Natur - diesem Trend folgen immer mehr Menschen. Wer die bunt gefärbten Supermarkteier links liegen lässt und sich wirklich Zeit nimmt, die Eier selbst zu färben, der kann sich an den Osterfeiern mit besonders schönen Ostereiern beschenken. Tests zeigen immer wieder, dass beim Färben der Eier bedenkliche Farbstoffe eingesetzt werden. Wer darauf verzichten will, kann auf die Farben der Natur zurückgreifen. Mit einfachen Zutaten wie Curcuma - der Gelbwurzel - oder Zwiebelschalen lassen sich tolle Ergebnisse erzielen.

    Färben mit Naturtönen

    "Wunderschöne Farbtöne lassen sich mit Gemüse- und Beerensorten sowie Gewürzen erzielen. Neben dem optischen Effekt ist das auch gesünder als viele künstlich hergestellte Farben", erklärt Michaela Knieli, Ernährungsexpertin von "die umweltberatung". Der Saft roter Rüben zaubert wunderschöne, rosa-rote Farbe aufs Ei. Heidelbeeren färben die Eierschale in edlem Blau-Grau, ein Färbebad mit Holunderbeeren ergibt Violett-Töne. Das Pulver der Curcuma-Wurzel, das als Gewürz aus der asiatischen Küche bekannt ist, eignet sich bestens zum Eierfärben und hinterlässt ein schönes, sattes Ockergelb auf den Eiern. Verwenden Sie Eier aus tiergerechter Haltung, am besten Bio-Freilandeier, und einen möglichst alten Emailletopf, da sich nicht alle Farbreste entfernen lassen.

    Hier die genaue Anleitung:

    Curcuma (goldgelb)

    Geben Sie zwei gehäufte Esslöffel fein gemahlene Curcumawurzel in einen halben Liter Wasser und lassen Sie es zehn Minuten kochen. In diesem Sud werden die Eier zehn Minuten hart gekocht.

    Muster mit Blättern

    Tolle Muster lassen sich mit Blättern und Gräsern bilden. Dazu die Eier gut waschen und trocknen, zum Beispiel ein Kleeblatt anfeuchten und auf das Ei drücken. Einen Nylonstrumpf über das Ei ziehen, festknüpfen und glatt ziehen. Das Ei in den Färbesud legen und hart kochen.

    Holundersaft (violett)

    Kochen Sie 0,5 l Holundersaft (Muttersaft) mit 0,5 l Wasser auf und legen Sie gleich die Eier in den Sud. Hier werden die Eier zehn Minuten hart gekocht.

    Heidelbeeren getrocknet (Beerentöne)

    Kochen Sie 1 Liter Wasser mit 20 g Heidelbeeren auf und lassen Sie das Gemisch zehn Minuten köcheln. Anschließend werden die Eier darin hart gekocht.

    Rote Rüben (rot)

    Schälen Sie vier rote Rüben. Lassen Sie diese 45 Minuten zugedeckt köcheln. Danach seihen Sie die Rüben ab und versetzen den Sud mit einem Schuss Essig. Anschließend werden die Eier im Farbbad hart gekocht.

    Zwiebelschalen (braungelb – goldbraun)

    Geben Sie mindestens eine Handvoll Zwiebelschalen in einen halben Liter Wasser und lassen es 20 Minuten kochen. Legen Sie die bereits gekochten Eier, je nach gewünschtem Farbton, zwischen einer Stunde und 30 Minuten ein.

    Unterschiedliche Farbvarianten lassen sich auch durch das Färben von weißen und braunen Eiern erzielen. Als Alternative zu dem selbstgemachten Sud gibt es auch fertige Natureierfarben zu kaufen. Sie sind ähnlich wie künstliche Eierfarben zu verwenden und im Bioladen erhältlich. Noch ein Tipp: Polieren Sie die gefärbten Eier mit einer Speckschwarte, das bringt die Eier zum Glänzen und verlängert die Haltbarkeit. Probieren Sie es einfach aus!

    Gudrun Schaffhauser-List

    Fakten

    Greenpeace und Ökotest haben synthetische Farbstoffe unter die Lupe genommen. Konventionelle, fertig gefärbte Eier schneiden dabei schlecht ab. Es werden nämlich bedenkliche Farbstoffe eingesetzt. Leider machen die Farben nicht immer bei der Schale Halt und dringen oft bis ins Ei ein und werden mitverzehrt.

    Buchtipps

    Mehr Gudrun Schaffhauser-List

    Mehr aus dem Web





      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!