Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 03. September 2014 06:48 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Und die Welt dreht sich immer noch Die Verkündung des großen Irrsinns Voriger Artikel Das finale Special: 6/20 Nächster Artikel Türkische Stadt rüstet sich für Weltuntergangs-Flüchtlinge Keine große Angst vor einem Weltuntergang
    Zuletzt aktualisiert: 20.12.2012 um 19:31 UhrKommentare

    Final Countdown zur Katastrophe

    Am Freitag geht bekanntlich die Welt zugrunde: Der dazu passende Inferno-Soundtrack bietet überwiegend düstere Melodien - und die vielleicht "letzte Gelegenheit", musikalischen Klassikern zu lauschen. Eine (unvollständige) Auswahl von Stefan Tauscher.

    Foto © Ig0rZh - Fotolia.com

    "Stell dir vor, es ist Weltuntergang und keiner geht hin": Für den 21. Dezember 2012 hat ein alter Maya-Kalender angeblich das Ende der Welt vorausgesagt, weitere Details sind vorerst nicht überliefert. Während sich weithin unbekannte Orte wie Bugarach (Frankreich) oder Sirince (Türkei) plötzlich mit einem unerwarteten touristischen Ansturm konfrontiert sehen - die beiden Gemeinden sollen vom Inferno verschont werden -, gilt es auch hierzulande, sich im geeigneten Rahmen auf das Unvermeidliche einzustellen.

    Wie wäre es damit, das nahende Weltenende mit dem passenden Soundtrack einzuläuten - infernalische Hits sozusagen? Die Suche nach apokalyptischen Songs liefert naturgemäß vornehmlich düstere Stücke, einzig das allerletzte "Lied" dieser Liste schlägt - gewollt - etwas aus der Reihe, aber hören Sie selbst!

    "Final Countdown" für "Black Hole Sun"

    Zum Auftakt darf ich Ihnen einen Klassiker aus der viel zu früh verstorbenen Untergattung "Hair Metal" ans Herz legen, man beachte im besonderen die äußerst maskuline Ausstrahlung des Leadsängers. Unter dem ehemaligen FPÖ- & BZÖ-Chef Jörg Haider wurde "Final Countdown" von Europe übrigens als Untermalung zu Wahlkampfauftritten "missbraucht". Die slowenische Industrial-Band Laibach lieferte dazu die elektronische Version.

    Die aus Seattle stammende Band Soundgarden, Mitbegründer des Grunge, weiß ganz genau, was auf uns alle zukommt: "Black Hole Sun". Der Song wurde immerhin mit einem Grammy ausgezeichnet. Die Farbe Schwarz spielt auch bei Metallica eine dominierende Rolle.

    Geradezu um die Apokalypse betteln die Jungs von Muse, sanfter ist da schon der "Apocalypse Song" von St. Vincent.

    Es lebe der "letzte Tag"

    Sowohl US-Schockrocker Marilyn Manson als auch Seeed-Frontman Peter Fox haben schon detaillierte Pläne für den allerletzten Tag.

    Das Ende ist schon nahe

    Firewater wissen offensichtlich, wie sich das Ende der Welt anfühlt, ebenso Robert Smith, Frontmann von The Cure.

    R.E.M., Kultband aus Athens (Georgia), hat schon eine etwas gelassenere und, nun ja, fröhlichere Sicht auf das nahende Ende. Auch Linkin Park machten sich so einige Gedanken.

    Kommen wir zu einem ganz besonderen Stück Musik- & Filmgeschichte: "The End" von den Doors fand sich am Soundtrack von "Apocalypse now", dem Vietnamkriegs-Meisterwerk von Francis Ford Coppola. Wegen seiner depressiven Grundstimmung nur etwas für hartgesottene Seelen ist die gleichnamige Version der ehemaligen Jim-Morrison-Gefährtin Nico.

    Zwischen Himmel & Hölle

    Es ist unklar, ob wir uns nach dem Freitag im Himmel oder in der Hölle wiedersehen werden, jedenfalls gibt es zur entsprechenden Reise den passenden Song: Entweder geht es per Treppe nach oben oder per Autobahn nach unten.

    Wer der Meinung ist, dass das ganze Untergangs-Gerede nur reiner Wahnsinn ist, für den haben wir - selbstverständlich mit einem ironischen Augenzwinkern - abschließend auch noch etwas auf Lager.

    ZUSAMMENGESTELLT VON STEFAN TAUSCHER

    Mehr Das finale Special

    Mehr aus dem Web

      337 Tage 11 Std. 17 Min. 59 Sek.
      bis zum 21. Dezember 2012, 0 Uhr


      Ihr Jahreshoroskop als Video

      Gabriella88 - Fotolia.com

      Das sagt die Astrologin

      Mixtape 2011

      0pidanus/Fotolia.com

      Und da soll noch einer sagen, in der Musik herrsche sowieso nur Stillstand. Die herrscht im Kopf - 2011 war vielleicht kein sensationelles, aber zumindest ein gutes Jahr für Musik: Zeit nehmen, zurücklehnen, genießen, herumspringen - und aufdrehen. Hören Sie an dieser Stelle rein in die subjektiven Jahresbesten von ...



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!