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    Zuletzt aktualisiert: 19.12.2012 um 17:25 UhrKommentare

    Erich von Däniken nimmt "Untergang" gelassen

    Das Ende der langen Zählung des Maya-Kalenders am 21. Dezember hat unterschiedlichste Weltuntergangspropheten vor allem im Internet seit langem beflügelt. "Alien-Forscher" Däniken meint aber: ""Nirgendwo bei den Maya steht, die Welt würde untergehen".

    Foto © AP

    Außerirdischen-Forscher Erich von Däniken meint zum Hype um das angeblich bevorstehende Weltende 2012: "Ich nehme es mit einem gütigen Lächeln" und fügte am Mittwoch im Gespräch mit der APA hinzu: "Nirgendwo bei den Maya steht, die Welt würde untergehen". Nach über 5.000 Jahren laufe lediglich die lange Zählung mit dem 13. Baktun aus.

    Was die Maya tatsächlich verkündeten, sei: "Am Ende dieses Baktuns, also am 21. Dezember, würden die Götter wiederkommen - jene, die damals der Grund waren, weshalb sie mit ihrem Kalender überhaupt angefangen haben", schildert von Däniken und erzählt von einer kürzlich unternommenen Reise nach Mexiko und Guatemala. Auf den Flughafen-Bildschirmen sei jede halbe Stunde die Stufenpyramide von Chichen Itza eingeblendet worden: "Und dann tauchen vier Maya-Zahnräder auf, denn der Maya-Kalender wird in Form von Zahnrädern dargestellt." Unter der Pyramide erscheine ein Schriftband, "ein regelrechter Countdown".

    "Nur, die fürchten sich nicht vor dem Weltuntergang", erzählt Däniken: "Dort ist es eher ein Fest, so etwas wie Silvester". Ein Baktun gehe zu Ende, ein neues beginnt. Statt dem Weltuntergang werde ein Umdenken erwartet: "Die reden tatsächlich von einem Paradigmawechsel - das Bewusstsein der Menschen würde sich ändern, die würden anders denken, wir würden näher zusammenrücken, wir würden friedlicher werden". Zu allen Zeiten habe es irgendwelche Weltuntergangspropheten gegeben. "Natürlich ist nichts passiert. Und jetzt spinnen halt wieder ein paar, drehen ein paar durch", meint von Däniken: "Was schlimm dabei ist - es gibt halt immer wieder etliche Geschäftemacher, die allen möglichen Unsinn verkaufen, den Menschen Angst einjagen. Und das ist schade".

    Selbst wenn das eintreffen würde, was die zentralamerikanischen Völker und speziell die Maya glaubten - nämlich die Wiederkunft der Götter - wäre dies keine Katastrophe, so von Däniken: "Wir sind schon vor Jahrtausenden von Außerirdischen besucht worden", schlägt der Publizist eine Brücke zu seiner eigenen, umstrittenen These. Survival-Paket brauche man jedenfalls keines: "Man soll es wirklich mit Humor nehmen. Und ich glaube, die einzige Katastrophe, die eintrifft, das ist der schwere Kopf vom Alkohol, den man dann hat, wenn man am 21. zu viel getrunken hat".

    "Ich bin überzeugt, es kommt weder ein Messias, noch ein Mahdi, noch ein Jesus, noch sonst irgendein Heiliger. Es kommen schlicht und einfach Außerirdische", umreißt von Däniken seine Zukunftserwartungen, die nicht mit einem bestimmten Datum verknüpft seien: "Dann erleben wir den Götterschock - die Katastrophe, weil wir es nicht wahrhaben wollen".


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