Vulkanasche stoppt Flüge
500 Flüge hat man europaweit wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans Grimsvötn storniert. Österreich blieb (fast) verschont.

Foto © APAuf ihre Flieger wartende Fluggäste wie hier in Bremen gab es in Österreich kaum, die Aschewolke zog weiter
Europaweit verursachte am Mittwoch die Aschewolke des isländischen Vulkans Grimsvötn die Absage von "nur" rund 500 Flügen, insbesondere in Großbritannien. Und das, obwohl der Vulkan doppelt so viel Asche ausgespuckt hat als sein "Kollege" Eyjafjallajökull letztes Jahr. 8000 ausgefallene Flüge lautete damals die Bilanz.
Die Aschepartikel des Grimsvötn sind grobkörniger und sinken rascher zu Boden. Zudem habe es vonseiten der Behörden ein besseres Management sowie eine bessere Riskoeinschätzung als 2010 gegeben, erklärte man im EU-Verkehrskommissariat.
Wegen der kurzfristigen Luftraumsperren in Berlin, Hamburg und Bremen blieben Maschinen in ganz Deutschland auf dem Boden. Österreich war am Mittwoch nur indirekt von den Schließungen in den nordeuropäischen Ländern betroffen. Die Austrian Airlines haben Mittwoch früh einen Flug nach Hamburg (7.15 Uhr) gestrichen. Mittwochnachmittag wurden die Beschränkungen auf den Flughäfen in Bremen, Hamburg und Berlin wieder aufgehoben.
Aschwolke streift uns nur
Laut Meteorologen hat sich die Aschewolke mittlerweile zweigeteilt. Ein Teil streifte Mittwoch Ostösterreich knapp und zieht in Richtung Osten weiter. Der zweite Teil wird bis Freitag nach Spanien abziehen. Der Vulkan entspannt sich und produziert inzwischen nur noch eine 300 Meter hohe Rauchsäule.
Siehe auch Reise, Seite 48











