Europäischer Luftraum teilweise gesperrt
Der spanische Luftraum ist wieder geöffnet, nun sperrt Norditalien die Flughäfen. Zehntausende Passagiere saßen am Samstag in Spanien fest. Störungen auch in Frankreich und Portugal.

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Neue Aschewolken aus dem isländischen Vulkan Eyjafjöll haben auch am Sonntag für Störungen im europäischen Flugverkehr gesorgt. In Italien schlossen die Behörden bis zum frühen Nachmittag (14.00 Uhr MESZ) einen Teil des Luftraums. Betroffen war nach Angaben der Zivilluftfahrtbehörde Enac der Nordwesten des Landes und damit auch das bei Touristen beliebte Mailand. An den beiden Flughäfen der Stadt wurden am Sonntagvormittag knapp 300 Flüge gestrichen. Auch in Turin und in Rom fielen Dutzende Flüge aus.
In Paris strichen die Flughafenbehörden wegen der Aschewolke rund 30 Flüge, die meisten von ihnen von und nach Italien und Portugal. Im südostfranzösischen Nizza wurden etwa 20 Flüge annulliert, darunter zahlreiche Verbindungen der britischen Billigfluglinie Easyjet. Nach Flughafenangaben handelte es sich um Flüge von und nach Frankreich, Großbritannien Irland, Dänemark und in die Schweiz. In Nizza werden wegen des Filmfestivals von Cannes ab Mittwoch Prominente aus aller Welt erwartet.
Am Samstag sorgten neue Ausläufer der Aschewolke vor allem auch in Portugal und Spanien für Probleme im Flugverkehr. Im Norden Spaniens sollten nach Angaben der Flugaufsicht vier Flughäfen weiter bis zum Sonntagnachmittag gesperrt bleiben. Auch der Flughafen im portugiesischen Porto blieb vorerst geschlossen. Das Ausmaß der neuen Flugstörungen war aber weitaus geringer als im April. Damals mussten europaweit Hunderte Flughäfen geschlossen werden.









