TUI Österreich startete Rückholflüge
Rückholflüge für die Urlaubsgäste gehen nach Spanien, in die Türkei und Ägypten. Zum Wochenende verzeichnete TUI den Angaben zufolge Tausende Anrufe auf der Hotline.

Foto © APTUI fliegt seine Urlaubsgäste nach Hause
Der Reiseveranstalter TUI Österreich hat heute, Montag, Rückholflüge für die Urlaubsgäste gestartet, die infolge der Vulkanasche aus Island festgesessen sind. "Wir fliegen von Graz, Wien, Linz und Salzburg aus nach Spanien, in die Türkei und Ägypten", sagte der Konzernsprecher der TUI Austria Holding GmbH, Josef Peterleithner, am Montag zur Austria Presse Agentur. Es werden sowohl Urlauber aus- als auch eingeflogen. "Die Kunden waren sehr geduldig", betonte der Sprecher.
Tausende Anrufe bei der Hotline
Zum Wochenende verzeichnete TUI den Angaben zufolge Tausende Anrufe auf der Hotline. Hunderte Gäste der Veranstaltermarken TUI, Gulet, 1-2-Fly und Delphin werden am Montag allein von den Kanaren, Ägypten und der Türkei ausgeflogen. Flugzeuge von Lauda Air und Flyniki fliegen Urlauber nach Fuerteventura, Lanzarote, Teneriffa, Gran Canaria, Mallorca, Antalya und Marsa Alam. Die Gäste, die derzeit noch in ihren Hotels auf den Rückflug nach Österreich warten, werden laut Peterleithner vor Ort von den Reiseleitern betreut.
Für alle Flugreisen mit geplantem Abflug am vergangenen Wochenende (Samstag und Sonntag) bietet TUI Gratisstornos und -umbuchungen an. "Viele wollten einfach auf Urlaub fahren und zuwarten, natürlich haben auch welche storniert oder auf einen anderen Termin oder eine andere Destination umgebucht", berichtete Peterleithner. Die meisten Gäste hätten sehr viel Verständnis aufgebracht und sich gut auf die Situation eingestellt. "Manche waren natürlich nicht erfreut, weil sie zum Airport gekommen sind und nach mehreren Stunden dann doch keinen Flug bekommen haben."
Umbuchungen und Stornos
Für Umbuchungen und Stornos wurden die TUI-Kunden zum Wochenende auf Montag vertröstet und in die Reisebüros geschickt. Die Hin- und Rücktransfers in die und aus den Urlaubsdestinationen, die Montagvormittag begannen, laufen, solange es die Asche-Wolke zulässt gemäß den normalen beziehungsweise geänderten Flugplänen der nächsten Tage.
Längere Aufenthalte im Hotel müsste im Grunde genommen der Kunde bezahlen, so Peterleithner. TUI Österreich übernehme aber die Hotelkosten für diejenigen, die eine Pauschalreise gebucht haben, für die Nächte von Samstag auf Sonntag sowie von Sonntag auf Montag. Von gestiegenen Hotelpreisen infolge der Notsituation ist dem TUI-Sprecher den Angaben zufolge nichts bekannt.









