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    Zuletzt aktualisiert: 19.04.2010 um 12:26 UhrKommentare

    Flugerlaubnis - doch wie lange?

    Die riesige Wolke aus isländischem Vulkanstaub bremst den Luftverkehr in großen Teilen Europas weiter aus - in Österreich sind aber seit 05:00 Uhr wieder Starts und Landungen erlaubt. Fraglich ist freilich, wie lange.

    War von Beginn an gegen Flugverbote: Lauda

    Foto © APAWar von Beginn an gegen Flugverbote: Lauda

    "Welche Flüge durchgeführt und welche Destinationen angeflogen werden, liegt in der Verantwortung der einzelnen Fluglinien", erklärte Austro Control-Sprecher Markus Pohanka. Ob der heimische Luftraum am Montag durchgehend offen bleiben kann, ließ sich für Pohanka nicht eindeutig beantworten. "Wenn Nachschub an Vulkanasche kommt, ist es möglich, dass aus Sicherheitsgründen im Tagesverlauf einzelne Flughäfen wieder gesperrt werden müssen". Auch ein neuerliches österreichweites Flugverbot ist - abhängig von der Entwicklung der Wetterlage - nicht gänzlich ausgeschlossen. Nach Angaben der europäischen Luftfahrtbehörde Eurocontrol wurden seit Donnerstag im Luftraum Europas fast 63.000 Flüge gestrichen, davon betroffen waren insgesamt 6,8 Millionen Passagiere.

    "Planung ständig angepasst"

    Die Fluglinie AUA verwies in einem Update auf ihrer Homepage am späten Sonntagabend darauf, dass sich die Prognosen des "Volcanic Ash Advisory Centers" in London, "auf dessen Berechnungen sich die nationalen Flugsicherheitsbehörden stützen", laufend ändern würden. Die Airline sei daher gezwungen, ihre "Planung ständig anzupassen". Es gebe das Bemühen, die Kunden frühzeitig - sechs Stunden vor dem Abflug des jeweiligen Fluges - zu informieren. Aufgrund der kurzfristigen Änderungen der Prognosen könne diese diese Vorlaufzeit jedoch nicht immer eingehalten werden. An Passagiere erging auch seitens der AUA das Ersuchen, vor dem Weg zum Airport "auf jeden Fall den aktuellen Status ihres Fluges zu prüfen". Die Airline teilte am späten Sonntagabend außerdem mit, Abflüge ab Wien am Montag zu Langstreckenzielen "frühestens ab Mittag durchführen" zu können. Langstreckenflüge mit geplanter Ankunft am Montag in Wien könnten - "wenn überhaupt - nur sehr eingeschränkt" durchgeführt werden.

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    Kleine Zeitung KLZ Digital Redakteurin Barbara Schön sitzt in Paris fest

    Die Deutsche Flugsicherung (DFS) verlängerte das weitreichende Flugverbot nach einer kurzen Lockerung am Sonntag. Es gilt mindestens bis um 14:00 Uhr an diesem Montag. Die Asche des islandischen Vulkans am Eyjafjalla-Gletscher sei nach wie vor gefährlich für Flugzeuge, sagte eine DFS-Sprecherin. Die Verlängerung der Luftraumsperrung bis 14:00 Uhr solle den Fluggesellschaft Planungssicherheit geben. Der britische Luftraum bleibt bis 19:00 Uhr (Ortszeit/20:00 Uhr MESZ) gesperrt. Viele Passagiere sitzen in der Fremde fest oder kommen nicht an ihr Reiseziel. Viele versuchten, mit Bussen und Bahnen oder Taxis und Mietwagen an ihr Ziel zu kommen. Die Fluggesellschaften dringen immer heftiger auf eine Öffnung des Luftraums. Der Stillstand verursacht ihnen Schäden in dreistelliger Millionenhöhe. Testflüge seien problemlos verlaufen, betonen Manager und Piloten. Die DFS sieht sich aber an internationale Vorschriften zu Vulkanausbrüchen gebunden. Auch Politiker und Meteorologen wollen auf Nummer sicher gehen. Und der Vulkan spuckt weiter Asche.

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    Kleine Zeitung KLZ Digital Redakteurin Barbara Schön: "Fast alle Züge ausgebucht"

    In Norditalien ist der Luftraum am Montag nach zwei Stunden wieder geschlossen worden. Zunächst hatte das italienische Amt für Flugsicherheit (ENAC) entschieden, ab 7.00 Uhr Starts und Landungen erneut zuzulassen. "Die jüngsten Wettervorhersagen zwingen uns nun aber, den Luftraum wieder zu schließen", sagte ENAC-Präsident Vito Riggio am Montag. Dies sollte zunächst bis Montagabend 20.00 Uhr gelten. Zu den betroffenen Flughäfen gehören Mailand, Turin und Genua.

    Erfolgreiche Testflüge

    Der britische Luftraum bleibt bis mindestens Dienstag 02:00 Uhr (MESZ) geschlossen. Das teilte die britische Flugsicherungsbehörde am Montag mit. British Airways hatte am Sonntagabend erfolgreich einen rund dreistündigen Testflug beendet, bei dem Messdaten über die Aschekonzentration über dem britischen Luftraum gesammelt werden sollten. Die Boeing 747 mit BA-Chef Willie Walsh an Bord landete nach einem Flug von Heathrow über Irland und dem Atlantic kurz vor 22.00 Uhr (MESZ) in Cardiff, wo das Flugzeug einer genauen Untersuchung unterzogen wurde. Nach Angaben eines BA-Sprechers erreichte die Maschine eine Flughöhe von über 9.000 Metern.

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    Die Aschewolke aus Island könnte noch am Montag Nordamerika erreichen. Laut Vorhersagen werde die Asche gegen 14:00 Uhr (MESZ) im Osten Kanadas ankommen, sagte Bob Syvret vom britischen Wetterdienst. Die Wolke werde wahrscheinlich eine geringe Aschekonzentration haben, so dass Flüge weiter möglich seien. Spanien bot sich unterdessen an, für europäische Rückkehrer aus Nordamerika als Drehkreuz zu dienen. Sein Land könne Transitstation für rund 70.000 Briten sein, sagte Verkehrsminister Jose Blanco im Radiosender RNE. Ein ähnliches Angebot werde auch Reisenden aus Deutschland und Frankreich gemacht.

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