Zahlreiche Klassenfahrten von Vulkanausbruch überschattet
Wegen des Vulkanausbruchs auf Island saßen auch zahlreiche Schulklassen in England fest. Eine Lienzer Schülergruppe konnte noch einen Ersatzbus bekommen, während die Abreise für zahlreiche Klagenfurter Schüler noch ungewiss ist.

Foto © APAZwei Klassen aus Lienz machten sich per Bus auf den Heimweg
Auf Grund des Vulkanausbruchs auf Island und der daraus resultierenden Sperre des gesamten Luftraums in England, saß eine Reisegruppe, (bestehend aus den Klassen 6A und 6B des BG/BRG Lienz) wie viele andere in London fest. Es war den Schülerinnen und Schülern nicht möglich mit dem Flugzeug zurückzukehren.
Osttiroler Schüler fuhren der Asche im Bus davon
Aus diesem Grund wurde seitens der Schule ein Busunternehmen beauftragt, alle Personen vom Festland abzuholen. Der Bus war zu einem Hafen gefahren und von dort mit der Fähre auf das Festland. Gegen 14.00 Uhr hatte die Schülergruppe britischen Boden bereits hinter sich gelassen und befindet sich nun in Calais (Frankreich) und wartet auf den Bus, um nach Lienz zu fahren.
Stimmung unter Schülern "nicht so gut"
Patrik Stadler aus Matrei, einer der Lienzer Gymnasiasten am Telefon in Calais (Frankreich) gegenüber der Kleinen Zeitung: "Wir sind vor ein paar Stunden mit der Fähre aus England angekommen, wir warten auf unseren Bus, der erst in ein paar Stunden aus Österreich kommt und die Stimmung unter uns Schüler ist nicht so gut."
"Sind praktisch ohne Informationen"
Ungewiss ist die Abreise dagegen immer noch für zwei Klassen des Bachmann Gymnasiums aus Klagenfurt. Sie sitzen momentan noch in London fest und sollten eigentlich morgen, Samstag zurück fliegen. "Wir stehen in ständigem Kontakt mit unserem Reiseunternehmer, aber man konnte uns bis jetzt noch keinerlei Informationen geben," erzählt Martin Kopp, Klassenvorstand der 6B, der Kleinen Zeitung DIGITAL. Er sitzt mit 41 Schülerinnen und Schülern und drei Lehrer-Kollegen in South-Kensington fest, wo er stündlich die Nachrichten verfolgt. "Der Reiseveranstalter wird zwar versuchen eine alternative Heimfahrt zu organisieren, aber im Moment sind alle Busse und Fähren total überbucht," so Kopp. Einen Bus zu organisieren könne laut Organisator außerdem ein bis, zwei Tage dauern. "Wer die Kosten für diese Umbuchungen tragen wird, ist natürlich auch noch offen. Die Abrechnung steht noch aus. Ein solches Ereignis ist ja auch in keiner Versicherung enthalten. Vorerst haben die Schüler schon einmal um Geld bei ihren Eltern angefragt, sollte sich der Aufenthalt tatsächlich um zwei Tage verlängern," erzählt Kopp weiter.
"Manche Schülerinnen haben Angst"
Die Stimmung unter den Schülern beschreibt der Lehrer als angespannt. Manche wären bereits sehr unruhig, zwei, drei hätten sogar Angst. Bis in die späten Abendstunden erwartet Kopp noch einmal Rückmeldung vom Reiseveranstalter, dann werde man hoffentlich sehen wie es weitergeht. Neben der ganzen Aufregung gilt es auch noch das Programm der Klassenfahrt zu absolvieren. Die Gruppe wird sich wie vorgesehen das Musical "We Will Rock You" ansehen.
Features
Eltern und Betroffene
Frau Direktor Dr. Strobl steht in ständigem Kontakt mit der Schülergruppe aus Lienz und steht für Fragen gerne telefonisch unter der Nummer 0699 - 11520906 zur Verfügung!









