Aschewolke: Eurofighter bleiben am Boden
Wenn die Vulkanaschewolke aus Island gegen Abend den heimischen Luftraum passiert, werden alle militärischen Flugbewegungen eingestellt, hieß es am Freitag auf APA-Anfrage im Verteidigungsministerium.

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Die Sperre des österreichischen Luftraums gilt auch für das Bundesheer. Eine mögliche Ausnahme könnte höchstens im Einsatzfall für Hubschrauber-Tiefflüge unter Sichtbedingungen gemacht werden.
"Die Gesetze der Physik könnten auch die Eurfighter nicht beugen", so der Sprecher. Wegen der Gefahr für die Triebwerke werde man daher voraussichtlich ab 19.00 Uhr nördlich des Alpenhauptkamms, ab 20.00 Uhr im gesamten Luftraum nicht mehr fliegen. Einen großen Unterschied zum Normalprogramm dürfte dies nicht ausmachen, denn freitagabends hielten sich die Militärflüge auch sonst in Grenzen, ließ man im Ministerium durchblicken.
Sorgen um abzufangende Eindringlinge in Österreichs Luftraum braucht man sich nicht zu machen, ist man beim Heer überzeugt. "Wenn wir nicht fliegen, kann wer anderer auch nicht fliegen", so der Sprecher. Wie lange die Flugsperre dauern wird, konnte man im Verteidigungsministerium nicht beurteilen.









