32,2 Grad zum Ferienende
Hoch Oldenburgia ließ es gestern noch einmal so richtig heiß werden. Der Hochsommer dürfte damit aber vorbei sein, das Thermometer nicht mehr über 27 Grad steigen.

Foto © MARIJA KANIZAJ Mit dem Wetter das Ass gezogen!
Das war er also, der Sommer 2011: Mit 32,2 Grad in Waidhofen an der Ybbs verabschiedete sich am Sonntag das Hoch Oldenburgia, um dem Tief Ex-Katja Platz zu machen. An insgesamt 41 Tagen hatte es seit Sommerbeginn 30 oder mehr Grad in Österreich. "Das ist ein durchschnittlicher Wert", erklärt Andreas Frank von der Zentralanstalt für Geodynamik in Wien.
Doch nicht nur die Niederösterreicher konnten sich über die sommerlichen Temperaturen freuen: In Villach zeigte das Thermometer 31,4 Grad, in Leibnitz 30,9 und in Graz 30,6 Grad. Der Sonntag war damit noch ein Stückchen heißer als der Samstag. Sogar in jenen Alpentälern - wie etwa dem Ennstal -, in denen sonst ein kühleres Lüftchen weht, konnte man den Sonntag bei heißen Temperaturen rund um 30 Grad genießen. "Zurückzuführen war das auf die extrem warme Südwest-Strömung", weiß Frank. Auch die nur kleinen Nebelfelder am Morgen haben das Thermometer nach oben steigen lassen. Als ungewöhnlich will der Experte dies dennoch nicht einschätzen. Septembertage über 30 Grad kämen alle zwei bis drei Jahre vor.
Am Montag werden sich die Temperaturen um die 27 Grad einpendeln. "Wir erwarten auch Regenschauer und Gewitter." Am Dienstag macht sich wieder stabileres Wetter in Österreich breit, bevor es am Mittwoch endgültig regnerisch wird und auf unter 25 Grad abkühlt.
Auf mittlere Sicht wird es zwar wieder schön und warm. Von Altweibersommer will der Meteorologe dennoch nicht sprechen: "Es wird warm und schön, doch nicht über zwei Wochen hinweg." Störungen werden die Spätsommertage immer wieder unterbrechen.


















