Im Sommer früh lüften und leichte Kost bevorzugen

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Arbeitsräume sollten bei sommerlicher Hitze möglichst schon morgens ganz früh gelüftet werden. Statt heißer Mittagsluft strömt so kühle Nachtluft in den Raum. Am besten werden dafür die gegenüberliegenden Fenster oder Türen geöffnet. Vorsicht ist beim Einsatz der Klimaanlage geboten: Sie darf nicht überstrapaziert werden.
Ist es drinnen zu kühl, kann der Gang nach draußen zum Gesundheitsrisiko werden. Der Temperaturunterschied sollte nie mehr als sechs Grad betragen, warnen die Experten von der deutschen Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Sinnvoll kann es sein, im Rahmen der Gleitzeit, morgens lieber etwas früher anzufangen und dann in der Nachmittagshitze nicht mehr arbeiten zu müssen. Körperlich schwere Arbeiten sollten in der heißesten Phase des Tages in jedem Fall vermieden werden. Geht das nicht, sind immer wieder kurze Ruhepausen Pflicht, rät Experte Kersten Bux. Im Büro kann schon helfen, zusätzliche Wärmequellen wie Drucker, Scanner und Kopierer nicht direkt am Schreibtisch stehen zu haben. Ein Tischventilator ist dagegen meistens keine große Hilfe: Einerseits macht er störende Geräusche, andererseits kann die Zugluft einen "steifen Hals" verursachen. Besser sei dagegen, auf Rollos oder Markisen als Sonnenschutz zu setzen.
Gerade wenn es hochsommerlich heiß wird, ist leichte Kost angesagt: Wer noch keinen Urlaub hat und trotz Hitze arbeiten muss, sollte darauf achten, seinen Speiseplan entsprechend darauf einzustellen, rät die Bundesanstalt. Besser geeignet als Steak und Schnitzel seien leicht verdauliche Obst- und Gemüsesalate sowie Kaltschalen. Wer auf Deftiges nicht verzichten will, sollte sich zumindest für eine kleinere Portion entscheiden. Ein perfekter Snack für zwischendurch sei eine Banane: Sie liefert den Experten zufolge schnell Mineralstoffe und Energie.
Genauso wichtig ist es, genügend zu trinken. Zwei bis zweieinhalb Liter sind normal. Bei Hitze erhöht sich diese Menge. Es sollte regelmäßig getrunken werden und rechtzeitig, bevor sich Durst bemerkbar macht. Besonders geeignet sind der Bundesanstalt zufolge Trinkwasser oder Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees sowie verdünnte Fruchtsäfte. Sie ersetzen nicht nur die Flüssigkeit, die durch Schwitzen verloren geht, sondern auch Mineralstoffe und Elektrolyte. Quatsch ist dagegen, dass auf Kaffee im Sommer verzichtet werden muss, weil er "entwässernd" wirke. In den gewohnten Mengen dürfe Kaffee durchaus auch bei höheren Temperaturen genossen werden, ohne dehydrierend zu wirken.
















