Neue Grippe: Hälfte des Impfstoffs blieb übrig
Landesrat Peter Kaiser freut sich, dass in Kärnten keine Massenhysterie aufkeimte. Kärnten erhielt 24.000 Dosen zugeteilt, bisher wurden 12.484 davon verabreicht.

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Als die Angst vor der Neuen Grippe ihren Höhepunkt erreichte, hamsterten europäische Regierungen Impfstoffe. In Deutschland zum Beispiel zahlte man 700 Millionen Euro für 50 Millionen Dosen Impfstoff. Erst ein Zehntel davon wurde verimpft. Das österreichische Gesundheitsministerium war zurückhaltender und bestellte nur eine Million Impfstoff-Dosen, 300.000 wurden verbraucht.
"Kärnten erhielt 24.000 Dosen zugeteilt, bisher haben wir davon 12.484 verabreicht", sagt die stellvertretende Sanitätsdirektorin Elisabeth Oberleitner. "Zur Zweitimpfung kam übrigens nur noch jeder Dritte." Laut Gesundheitslandesrat Peter Kaiser keimte bei uns "zum Glück keine Massenhysterie auf".
Während man in anderen Ländern die gehorteten Impfstoffe billig abgeben will, werden sie bei uns weiter gelagert - "zumindest so lange die Grippezeit andauert", sagt Kaiser. Danach könne man über eine zentrale Lagerung nachdenken. Schutzmarken hat man übrigens in die Ukraine geliefert, als dort der Bedarf am größten war.






