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Zuletzt aktualisiert: 09.11.2009 um 18:09 UhrKommentare

2.000 Kärntner ließen sich impfen

Am Montag hat in vier Impfzentren die Impfung gegen den H1N1-Virus begonnen. Zur Immunisierung kommen sollten nur Risiko-Patienten.

Amtsarzt Klaus Filafer impfte am Montag bereits viele Kärntner

Foto © BauerAmtsarzt Klaus Filafer impfte am Montag bereits viele Kärntner

Am Montag hat die H1N1-Impfaktion für Risikopatienten begonnen. In den Impfzentren Völkermarkt, Spittal, Klagenfurt-Land und Klagenfurt-Stadt war der Ansturm sehr groß. Bis mittags hatten sich allein im Gesundheitsamt Klagenfurt mehr als 300 Patienten der Immunisierung unterzogen, insgesamt waren es mehr als 500.

Kärntens stellvertretende Sanitätsdirektorin Elisabeth Oberleitner berichtete der Kleinen Zeitung, dass sich bis zum Ende der Vorwoche rund 1,500 Angehörige von Gesundheitsberufen einer Impfung gegen die "Neue Grippe" unterzogen hätten. Das entspricht bei einer Gesamtzahl von 24.000 einer Quote von 6,25 Prozent. Oberleitner: "Das liegt im Rahmen unserer Erwartungen. Wir haben mit einer Beteiligung zwischen fünf und zehn Prozent gerechnet." Insgesamt haben sich also schon mehr als 2.000 Kärntner einer Impfung unterzogen.

Nur Risikogruppen

Auf der Homepage der Kärntner Gebietskrankenkasse "www. kgkk.at" werden häufig gestellte Fragen zur "Neuen Grippe" beantwortet. Wer das persönliche Gespräch mit einem Experten sucht, kann sich an die Hotline 05058552311 wenden. Die Landes-Sanitätsbehörde weist darauf hin, dass man sich nur impfen lassen soll, wenn man einer Risikogruppe angehört. Dazu zählen Schwangere, chronisch Kranke und Pflegepersonen. Auf den Informationsblättern des Ministeriums findet sich der Hinweis: "Diese Impfung ist nicht für die breite Anwendung in der Gesamtbevölkerung gedacht." Auf diese Einschränkung verweist auch Oberleitner: "Man wird zwar niemanden wegschicken. Aber wegen des relativ großen Andranges werden gesunde Menschen gebeten, Angehörige n der Risikogruppen den Vorrang zu geben."

Die Kosten übernehmen die Sozialversicherungsträgern, zu bezahlen ist lediglich die Rezeptgebühr. Auch gesunde Menschen können sich auf Wunsch in den öffentlichen Stellen immunisieren lassen, die Verabreichung soll laut Gesundheitsministerium niemandem verweigert werden. Für die gesamte Bevölkerung stehen bis Ende November rund 1,6 Millionen Impfstoffdosen zur Verfügung.

Impfstellen in Kärnten:

Magistrat Klagenfurt, Gesundheitsamt, Bahnhofstraße 35: Mo bis Fr von 8 bis 12 Uhr, Di von 14 bis 17 Uhr
GKK-Außenstelle Villach, Zeidler von Goerz Straße 3: Di von 13 bis 16 Uhr, Mi von 8 bis 12 Uhr
BH Feldkirchen, Gesundheitsamt, Milesistraße 10: Mi von 13 bis 16 Uhr
BH Hermagor, Gesundheitsamt, Hauptstraße 44: Di von 8 bis 12 und 13 bis 16 Uhr
BH Spittal/Drau, Gesundheitsamt, Tiroler Straße 13: Mo von 14 bis 17 Uhr, Mi von 8 bis 13 Uhr
BH St. Veit/Glan, Gesundheitsamt, Marktstraße 15: Di von 8 bis 12 und 13 bis 18 Uhr
GKK-Außenstelle Völkermarkt, Ärztlicher Dienst, Herzog-Bernhard-Platz 11: Mo von 13 bis 16 Uhr
GKK-Außenstelle Wolfsberg, Ärztlicher Dienst, Wiener Straße 4: Di von 13 bis 16 Uhr, Mi von 13 bis 16 Uhr

ROBERT BENEDIKT

Foto

Foto © Koscher

Trotz reger Nachfrage gibt es keine Impfstoff-Engpässe Foto © Koscher

Impfung

Die H1N1-Impfung wird in zwei Durchgängen vorgenommen und kostet 9,80 Euro, die E-Card ist mitzubringen. Auch die Impfaktion gegen die "Influenza" läuft derzeit, sie kostet 11,50 Euro.

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Fragen und Antworten zur Neuen Grippe

 

Das Virus

Die Neue Grippe ist eine akut verlaufende Infektionskrankheit der Atemwege bei Hausschweinen. Diese wird durch porzine Influenzaviren verursacht, die dem Virussubtyp Influenza A angehören. Durch den Kontakt von porzinen und humanen Influenzaviren kann es bei Ausbrüchen von Neue Grippe zur Entstehung neuer antigenetischer Varianten kommen, die für das Tier oder den Menschen pathogene Eigenschaften besitzen.

 




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