Neue Grippe: Impfpläne in Arbeit
Bedarfs-Erhebungen und Beratungen sind im Gange. In Kärnten gibt es noch keinen konkreten Maßnahmenkatalog. In der Steiermark rechnet man ab 19. Oktober mit einer ersten Lieferung des Impfstoffs.

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In der Steiermark rechnet Landessanitätsdirektor Odo Feenstra frühestens am 19. Oktober mit einer Lieferung des Impfstoffes. In den ersten beiden Wochen werde nur das Gesundheitspersonal immunisiert, danach folgen Risikogruppen und andere Interessenten. Feenstra erklärte, dass es in Graz drei Verabreichungs-Zentren geben werde: Im Gesundheitsamt des Magistrats, bei der Steirischen Gebietskrankenkasse und in der Landessanitätsdirektion.
Außerhalb der Landeshauptstadt übernehmen die Gesundheitsreferate der Bezirkshauptmannschaften die Impfungen. Gesondert ausgegeben werden Pakete an größere Institutionen wie etwa die Krankenanstalten oder die diversen Rettungsdienste. Diese müssen laut Feenstra Aufzeichnungen über die Impfungen führen.
In Kärnten gibt es noch keinen konkreten Maßnahmenkatalog: "Es sind noch viele Fragen offen", betonte Elisabeth Oberleitner, stellvertretende Landessanitätsdirektorin. "In der Peripherie und den Bezirken sind Impfzentren einzurichten, die Krankenanstalten und das Rote Kreuz werden auf ihre eigene Logistik zurückgreifen." Derzeit gebe es Gespräche mit der Kärntner Gebietskrankenkasse und dem öffentlichen Gesundheitsdienst. Kärnten möchte als erste Lieferung 28.000 Dosen des Impfstoffes bestellen, danach wöchentlich 12.000 Einheiten. Details würden erst kommenden Donnerstag bei der Impflogistik-Koordinationssitzung besprochen.
Auch im Burgenland soll die Neue Grippe-Impfung in zwei Tranchen in den Krankenhäusern sowie in den Bezirkshauptmannschaften durchgeführt werden, hieß es aus dem Büro von Gesundheitslandesrat Peter Rezar (S) auf APA-Anfrage. Zu Beginn werden das Gesundheitspersonal sowie Risikogruppen immunisiert, dann die restliche Bevölkerung. In den Bezirkshauptmannschaften will man für diesen Zweck Impfstraßen mit E-Card-Terminals errichtet.
In den restlichen Bundesländern wird an den genauen Impfplänen noch gefeilt: Niederösterreich erhebt derzeit bei einzelnen Institution wie in Krankenhäusern, bei mobilen Diensten, Ärzten und Apotheken, wer sich impfen lassen will, so Landessanitätsdirektor Alfred de Martin. "Daher kann noch nicht gesagt werden, wer wo geimpft wird." Das Personal der Landeskliniken werde jedenfalls von Spitalsärzten geimpft.
In Salzburg wird laut Behörde seit Wochen über die Neue Grippe-Impfung beraten. Es wurden alle Krankenhäuser angeschrieben und Erkundigungen eingeholt, wer bereit wäre, außer dem eigenen Personal auch andere Menschen zu versorgen. Die Erhebungen, wie und wo Impfungen durchgeführt werden, sind noch im Gange, erklärte Landessanitätsdirektor Christoph König.
Bedeckt zeigte man sich bezüglich der Impfmaßnahmen in Wien: Alle Pläne seien ausgearbeitet und man stehe in den Startlöchern, unterstrich man auf APA-Anfrage im Gesundheitsamt. Mit den Details an die Öffentlichkeit könne man aber erst dann gehen, wenn das Gesundheitsministerium Grünes Licht für den Impfstoff gebe.






