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    Zuletzt aktualisiert: 21.08.2011 um 05:10 UhrKommentare

    Schulweg schon jetzt trainieren

    In den letzten zehn Jahren verunglückten in Kärnten 312 Kinder auf ihrem Weg zur Schule. Mit einem "Schulwegtraining" kann Unfällen vorgebeugt werden.

    Eltern von Schulanfängern wird empfohlen, den Schulweg schon in den Ferien mit ihren Kindern zu üben, um Unfällen vorzubeugen

    Foto © APA/Patrick PleulEltern von Schulanfängern wird empfohlen, den Schulweg schon in den Ferien mit ihren Kindern zu üben, um Unfällen vorzubeugen

    Laut einer aktuellen Untersuchung des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) verunglückten in den letzten zehn Jahren 312 Kinder auf ihrem Schulweg in Kärnten, drei davon tödlich. Damit liegt Kärnten im Bundesländervergleich an vorletzter Stelle vor dem Burgenland. Die Steiermark, Salzburg und Tirol befinden sich mit den Schulwegunfällen im Mittelfeld, die meisten passieren in Wien, dicht gefolgt von Oberösterreich und Niederösterreich.

    Zu den größten Gefahren für die Schüler werden dabei Autofahrer, die mit zu hohem Tempo unterwegs sind, Telefonieren am Steuer und unübersichtliche Kreuzungen. "Bei Tempo 50 statt 30 verdoppelt sich der Anhalteweg", macht Martin Blum vom VCÖ aufmerksam. Wer telefoniert, würde so schlecht reagieren, wie ein mit 0,8 Promille alkoholisierter Lenker.

    Allein im Vorjahr fielen in Kärnten 25 Kinder auf ihrem Schulweg einem Verkehrsunfall zum Opfer. Ein Kind kam dabei sogar ums Leben. Zwar waren das im Schnitt die wenigsten Schulwegunfälle der letzten zehn Jahre, dennoch müsse man, so Blum, dringend Maßnahmen treffen, um den Schulweg so sicher wie möglich zu gestalten.

    Kreuzungen und Übergänge sicherer machen

    Der VCÖ fordert mehr Gehwege, verkehrsberuhigte Zonen und mehr Tempo 30 im Ortsgebiet. Außerdem müsse man Kreuzungen und Übergänge für Kinder sicherer machen. "Häufig verstellen parkende Autos die Sicht auf Kinder, die am Schutzweg die Straße überqueren möchten. Daher sollte das Halte- und Parkverbot vor Schutzwegen von derzeit fünf auf zehn Meter ausgedehnt werden", schlägt Blum vor.

    Eltern von Schulanfängern wird empfohlen, den Schulweg mit ihren Kindern schon jetzt in den Ferien in aller Ruhe zu besprechen und zu trainieren. So kann das Unfallrisiko minimiert werden, Sorgen und Stress am Schulbeginn werden verringert. Bei der gemeinsamen Begehung sollte die Route zur Schule aus der Perspektive des Kindes betrachtet werden, so kann dann der verkehrssicherste Weg ausgewählt werden.

    Auf der Homepage des VCÖ ist unter www.vcoe.at eine kostenlose Checkliste zu finden, die dabei helfen soll, den sichersten Schulweg ausfindig zu machen.

    KATRIN SATTLER

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