Strenges Rauchverbot in Kroatien in Kraft getreten
In Kaffeehäusern, Bars, Restaurants sowie an öffentlichen Plätzen darf kein Tabak mehr konsumiert werden.

Foto © AP
Wer sich in einer Gaststätte eine Zigarette anzündet, muss mit einer Strafe zwischen 67 und 135 Euro rechnen. Gleich viel soll der Kellner zahlen, der das Rauchen toleriert.
Erlaubnis. Nur vor Lokalen, auf Terrassen sowie in Räumen, die nur für den Tabakkonsum gedacht sind, ist das Qualmen weiter erlaubt. In diesen Extra-Zimmern kann man nur rauchen - Getränke oder Speisen werden dort nicht serviert.
EU-Verbote. In der EU, aber auch in anderen Ländern wird es für
Raucher immer enger: Dank partieller Qualmverbote in vielen Staaten,
müssen Herr und Frau Österreicher bereits seit längeren zumindest im
Urlaub im Restaurant auf Glimmstängel verzichten. Den ersten Schritt
zum Verbot in Lokalen setzte am 1. März 2004 Irland. Auch Schottland.
England, Wales und Nordirland haben seit vergangenen Sommer ein
totales öffentliches Rauchverbot.
Andere Länder. Auch wer nach Schweden, Italien und Malta fährt, muss teilweise
mit Raucherzonen vorlieb nehmen. In Frankreich darf seit 2008
in Gaststätten nicht mehr gequalmt werden. Einschränkungen gelten
weiters in Estland, Finnland, Belgien, Litauen, Spanien, Zypern,
Slowenien und den Niederlanden.
Rauchverbot. Nur eingeschränkt darf in tschechischen und dänischen Lokalen
geraucht werden. Im Fürstentum Liechtenstein wurde im Sommer 2008 ein totales
Rauchverbot erlassen. Auch außerhalb Europas dürfen Raucher immer
seltener zum Glimmstängel greifen: dazu zählen unter anderem Israel
und Thailand.
Features
Fakten
Die meisten EU-Bürger sind mit Rauchverboten im öffentlichen Leben zufrieden. Zwangsweise rauchfreie Restaurants werden von 79 Prozent der Bürger geschätzt, Büros sogar von 84 Prozent, wie die EU-Kommission unter Berufung auf eine aktuelle Umfrage mitteilte. Demnach sind auch die Hälfte der Raucher für Einschränkungen des Tabakkonsums in Bars, unter den Nichtrauchern sind es rund 70 Prozent.











