Opfer müssen noch Wochen auf Rückkehr warten
Die Lage in Pakistan bleibt nach der Flutkatastrophe weiter angespannt. Bis sich die Wassermassen zurückziehen, wird es Schätzungen nach noch rund drei Wochen dauern.

Foto © APADie Lage in Pakistan bleibt weiter angespannt
Hunderttausende Flutopfer im Süden Pakistans müssen nach Einschätzung der Behörden noch bis zu drei Wochen auf die Rückkehr in ihre überschwemmten Dörfer und Städte warten. Wie der Direktor der regionalen Katastrophenbehörde, Khair Mohammad Kaloro, am Montag mitteilte, werde es mindestens 15 bis 20 Tage dauern, bis die Wassermassen in der Provinz Sindh zurückgingen.
Während die Pegelstände in Nord- und Zentralpakistan allmählich fielen und die Vertriebenen heimkehren könnten, stünden am Unterlauf des Indus noch riesige Landstriche unter Wasser, so Kaloro weiter. Besonders betroffen sei der Küstendistrikt Thatta.
Insgesamt rund 17 Millionen Pakistaner betroffen
Nach UN-Angaben sind insgesamt mehr als 17 Millionen Pakistaner von den Überschwemmungen betroffen, die Ende Juli durch heftige Monsunregenfälle ausgelöst worden waren. Etwa ein Fünftel des Landes ist überflutet. Premierminister Yousaf Raza Gilani nannte das Hochwasser am Sonntag die "größte Katastrophe, die das Land je gesehen hat".








