Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 01. Oktober 2014 01:56 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Rot-Kreuz-Retter bei Absturz getötet Ukraine-Konflikt als Bodypainting-Kunstwerk Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Österreich Nächster Artikel Rot-Kreuz-Retter bei Absturz getötet Ukraine-Konflikt als Bodypainting-Kunstwerk
    Zuletzt aktualisiert: 03.02.2013 um 19:15 UhrKommentare

    200-Meter-Lawine auf der Gerlitzen

    Ein 200 mal 70 Meter großes Schneebrett löste sich am Sonntag im freien Gelände auf der Südost-Flanke. Einsatzkräfte und Hubschrauber suchten stundenlang nach Verschütteten.

    Die Libelle und auch ein Hubschrauber des ÖAMTC waren am Sonntag im Lawineneinsatz

    Foto © KLZ/Willi ZoreDie Libelle und auch ein Hubschrauber des ÖAMTC waren am Sonntag im Lawineneinsatz

    Die Kombination aus starkem Nordwind, viel Neuschnee und Lawinenwarnstufe vier dürfte am Sonntag Mitschuld für das große Schneebrett auf der Gerlitzen gewesen sein. Am Vormittag ging auf dem beliebten Skiberg bei Villach eine 200 mal 70 Meter große Lawine in Richtung Finsterbachlift ab und kam schließlich knapp oberhalb der präparierten Piste zum Stillstand. Auch ein Skifahrer war in den Kegel geraten. Er verlor seine Bretter, konnte sich aber zum Glück rasch selbst befreien.

    Um sicher zu gehen, dass keine weitere Personen verschüttet sind, standen danach 52 Bergretter aus ganz Kärnten, zehn Alpinpolizisten, vier Suchhundeteams und zwei Hubschrauber den ganzen Nachmittag im Einsatz. Ein Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes war ebenfalls vor Ort. "Die Sondierung gestaltete sich durch die Kälte und die enorme Windverfrachtung sehr schwierig", berichtet Einsatzleiter Günther Pischelsberger. Die Helfer sondierten Schulter an Schulter im Raster den gesamten Lawinenkegel, unterstützt von Rettungshunden. Zum Glück konnte um 17 Uhr schließlich Entwarnung gegeben werden: Es gab keine Verschütteten.

    Der Auslöser für das Schneebrett ist noch nicht restlos geklärt. Das ungesicherte Gelände umfasst eine Gesamtfläche von zehn Hektar und ist bei Tiefschnee-Spezialisten sehr beliebt. "Dennoch ist gerade bei Lawinenwarnstufe vier eine Selbstauslösung durchaus möglich", sagt Pischelsberger.

    "Das hat es bei uns noch nie gegeben und Gott sei Dank ist alles glimpflich ausgegangen", war Hans Hopfgartner, Geschäftsführer der Gerlitzen-Kanzelbahn, erleichtert. Der Hang sei außerhalb des gesicherten Gebietes, die darunter angrenzende, präparierte Piste ließ er am Sonntag vorsorglich sperren. "Es war ein sehr gut besuchter Schitag. Wir hatten ja 30 Zentimeter Neuschnee und Nordwind. Aber möglicherweise hat genau dieser eine Wechte am Hangbeginn aufgetürmt, die dann abgerutscht ist."

    DANJA SANTNER

    Foto

    Foto © KK/Polizei

    Bild vergrößernLawinenabgang auf der GerlitzenFoto © KK/Polizei

    Mehr Österreich

    Mehr aus dem Web

      Steiermark > Graz

      Regenschauer
      Graz
      min: 12° | max: 19°
      7-Tagesprognose

      Aktuelle Leser-Fotos

      KLEINE.tv

      St. Veiter Wiesenmarkt: Ein Herz für die Liebste

      Kleine Zeitung Redakteurinnen Claudia Felsberger und Sabine Weyrer verte...Bewertet mit 5 Sternen

       

      Fotoserien

      Bademantel-Streetparade zu Udo Jürgens 80-er 

      Bademantel-Streetparade zu Udo Jürgens 80-er

       


      Events & Tickets

      Dinosaurs Live! Tipp

      Dinosaurs Live!

      13.11.14 Graz
      Tickets bestellen


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!