Mehr Listen als je zuvor auf dem Stimmzettel
FPK, SPÖ, und ÖVP waren von vornherein fix. Neben Team Stronach, BZÖ und Grünen schafften auch Piraten, ASOK und LPÖ die landesweite Kandidatur. Die Liste Stark ist in drei Wahlkreisen vertreten.
Rekord: So viele Parteien wie noch nie
"Mit einem A4-Format werden wir für den Stimmzettel wohl nicht das Auslangen finden", sagte der Leiter der Wahlrechtsabteilung, Gerhard Jesernig gestern. Gerade war um 13 Uhr jene Frist abgelaufen, in der wahlwerbende Gruppen ihre Kandidatenlisten für die Landtagswahlen am 3. März abgeben mussten. Während die im Landtag vertretenen Parteien nach ihrer Stärke auf dem Stimmzettel platziert werden, richtet sich die Position der übrigen Wählergruppen nach dem Zeitpunkt des Einlangens.
Bis zuletzt wartete man in der Wahlbehörde noch auf die Vertreter der "Christen", die telefonisch die Einbringung einer Kandidatenliste Freitagmittag angekündigt hatten. Weil Punkt 13 Uhr von den "Christen" nichts zu sehen war, beendete Jesernig die Annahmefrist und konnte verkünden: "Bei den heurigen Landtagswahlen werden so viele Listen kandidieren wie nie zuvor." Insgesamt liegen der Wahlbehörde zehn Wählerlisten vor, neun kandidieren in allen Wahlkreisen, eine - die Liste Stark - nur in drei.
Neben den etablierten Parteien FPK, SPÖ, ÖVP und Grüne treten das Team Stronach, das BZÖ, die Piraten Partei Österreich, die Allianz Soziales Kärnten/Aliansa Socialna Koro?ka und die Lebenswerte Partei Österreichs (LPÖ) an.
In drei Wahlkreisen die notwendigen Unterstützungserklärungen sammeln konnte der Tischler Johann Ehmann aus St. Stefan im Lavanttal, der schon bei den letzten Nationalratwahlen mit seiner "Liste Stark" kandidiert hatte.
Nach den bisherigen Umfrageergebnissen könnten die sechs erstgereihten Listen den Einzug in den Kärntner Landtag schaffen. Für einen Abgeordnetensitz sind je nach Wahlbeteiligung rund 9000 Stimmen notwendig.










