Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 31. Oktober 2014 05:56 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    14-Jähriger in U-Haft: Datenträger werden ausgewertet Taxilenker auf Fahrt nach Wien mit Waffe bedroht Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Österreich Nächster Artikel 14-Jähriger in U-Haft: Datenträger werden ausgewertet Taxilenker auf Fahrt nach Wien mit Waffe bedroht
    Zuletzt aktualisiert: 16.01.2013 um 17:21 UhrKommentare

    Sexualstraftäter nach vier Monaten bedingt entlassen

    Der 51-jährige Salzburger saß nach seiner Verurteilung keinen Tag in Haft. Er musste nur zwei Drittel der unbedingten Strafe von sechs Monaten mit einer Fußfessel abbüßen.

    Seit 1. Jänner 2013 können Sexualstraftäter nicht mehr ihre gesamte Strafe mit Fußfessel abbüßen

    Foto © APA | SujetbildSeit 1. Jänner 2013 können Sexualstraftäter nicht mehr ihre gesamte Strafe mit Fußfessel abbüßen

    Ein verurteilter Salzburger Sexualstraftäter, der seine Strafe nicht im Gefängnis, sondern mit einer Fußfessel abbüßt, muss nach einem Beschluss des Landesgerichts Salzburg lediglich zwei Drittel des unbedingten Teils seiner Freiheitsstrafe von sechs Monaten im elektronisch überwachten Hausarrest verbringen. Das teilte das Gericht am Mittwoch mit. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

    Teenager missbraucht

    Der 51-jährige Salzburger hatte in den Jahren 2005 und 2006 eine damals 15- bzw. 16-jährige Frau mehrfach vergewaltigt und sexuell missbraucht. Der Täter wurde zu zwei Jahren teilbedingter Haft verurteilt. Für die unbedingte Haftstrafe von sechs Monaten hat der Verwaltungsgerichtshof Ende Oktober 2012 in letzter Instanz die elektronische Fußfessel bewilligt.

    Anfang dieses Jahres stellte der Mann einen Antrag auf bedingte Entlassung, dem am 9. Jänner vom Landesgericht Salzburg als Vollzugsgericht stattgegeben wurde. Dem Sexualstraftäter wurde eine bedingte Entlassung nach vier Monaten bewilligt. Begründet wurde dies mit dem Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen. Der Beschluss wurde allerdings erst kürzlich zugestellt, die 14-tägige Beschwerdefrist ist laut der Gerichtssprecherin noch nicht angelaufen.

    Gesetzesänderung

    Der Fall hatte medial Aufsehen erregt und zu einer Gesetzesänderung geführt. Seit 1. Jänner 2013 können Sexualstraftäter nicht mehr ihre gesamte Strafe mit Fußfessel abbüßen. Die Hälfte muss nunmehr hinter Gittern abgebüßt werden, mindestens drei Monate.

    Opfer: "Absolut unverständlich"

    Als "absolut unverständlich" bezeichnete jene inzwischen 22-Jährige, die von dem früheren Hundeausbildner mehrmals vergewaltigt worden war, den Beschluss des Landesgerichts Salzburg, wonach der Mann nur zwei Drittel der unbedingten Freiheitsstrafe - also vier Monate - eine Fußfessel tragen muss. "Gegen ihn läuft ein Verfahren (wegen des Verdachts der beharrlichen Verfolgung, Nötigung und gefährlichen Drohung, Anm.), und ich habe aufgezeigt, dass er gegen Auflagen verstoßen hat. Aber keiner tut was, außer dass man ihn bedingt entlässt", sagte die junge Frau im Gespräch mit der APA.

    Für sie sei es absolut unverständlich, wenn der frühere Innenminister Ernst Strasser zu vier Jahren unbedingter Haft verurteilt werde, aber der Mann, der sie mehrmals vergewaltigt hatte, keinen Tag ins Gefängnis musste und nun mit vier Monaten im elektronisch überwachten Hausarrest davonkomme.

    Quelle: APA

    Mehr Österreich

    Mehr aus dem Web

      Steiermark > Graz

      Sonnig Nebel
      Graz
      min: 0° | max: 12°
      7-Tagesprognose

      Aktuelle Leser-Fotos

      KLEINE.tv

      Asylwerberheim in Weitensfeld geplant

      In Weitensfeld ist im Gasthof Bärenwirt ein Asylwerberheim für 20 Person...Noch nicht bewertet

       

      Fotoserien

      Bilder: Das Tor zur "Unterwelt" in Teotihuacan 

      Bilder: Das Tor zur "Unterwelt" in Teotihuacan

       


      DB_DataObject Error: Connect failed, turn on debugging to 5 see why


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!