Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
22. Mai 2013 00:17 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Rekordstrafe für BP wegen Ölpest bestätigt Einmalzahlungen: BP erkauft sich Klageverzicht Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Ölpest Nächster Artikel Rekordstrafe für BP wegen Ölpest bestätigt Einmalzahlungen: BP erkauft sich Klageverzicht
Zuletzt aktualisiert: 15.07.2010 um 22:28 UhrKommentare

Ölpest: BP dichtete erstmals Bohrloch ab

Noch gibt es keine Entwarnung, aber ein erster Test gibt zumindest ein wenig Hoffnung: Erstmals tritt kein Öl mehr aus dem Bohrloch im Golf von Mexiko. Doch der neue Zylinder muss dem Druck durch die Tests erst noch standhalten.

Erstmals ist der Ölfluss im Golf von Mexiko gestoppt

Foto © APErstmals ist der Ölfluss im Golf von Mexiko gestoppt

Erstmals seit drei Monaten fließt kein Öl mehr aus dem Bohrloch im Golf von Mexiko. Experten von BP gelang es am Donnerstag (Ortszeit), alle Ventile eines Auffangzylinders zu schließen. Das Ölleck vor der US-Küste sei damit zumindest vorübergehend abgedichtet, sagte BP-Topmanager Ken Wells am Donnerstag. Es ist der erste entscheidende Durchbruch im Kampf gegen die schwere Ölpest. Wells warnte aber vor vorschneller Zuversicht: "Die Tests haben gerade erst begonnen."

Tests erst angelaufen

"Es ist schön zu sehen, dass kein Öl mehr in den Golf fließt", freute sich Wells. Seit 21.20 Uhr MEZ "fließt kein Öl mehr in den Golf von Mexiko". Zunächst bleibe das Leck in 1500 Meter Tiefe lediglich zu Testzwecken geschlossen. Diese Tests würden zwischen sechs 48 Stunden dauern. Bei den Tests soll geklärt werden, ob das Steigrohr in der Tiefe bei einer Schließung des Lecks dem Druck standhält oder ob es Lecks gibt. Alle sechs Stunden wollen die Experten den Druck messen, heißt es.

Am 20. April war die Ölplattform "Deepwater Horizon" explodiert und wenig später gesunken. Bisher verschmutzen Tag für Tag bis zu 8200 Tonnen Rohöl das Meer, weite Teile der US-Golfküste sind verseucht. Doch selbst wenn der erneute Anlauf gelingt, wäre es nur eine vorübergehende Lösung. Vollständig verschließen sollen die Quelle Entlastungsbohrungen mehrere Kilometer unter dem Meeresboden. Damit wird aber frühestens Ende Juli oder Anfang August gerechnet.

Der britische Konzern hofft, mit der neuen Abdichtvorrichtung endlich dem seit knapp drei Monaten andauernden Desaster ein Ende zu setzen. Die BP-Plattform "Deepwater Horizon" war am 20. April explodiert und zwei Tage später gesunken. Dies verursachte die größte Ölkatastrophe in der US-Geschichte, das ausströmende Öl bedroht vor allem die Ökosysteme im Golf von Mexiko und an den Küsten im Süden der USA.

Entscheidung über Tanker-Einsatz

Unterdessen erwartet man in Taiwan, dass am kommenden Wochenende die Entscheidung über den Einsatz des Supertankers "A Whale" (Ein Wal) fallen könnte. Die jüngsten Einsatztests des Schiffes seien positiv verlaufen. Allerdings sei jetzt schon so lange Öl ins Meer geflossen, dass es immer problematischer werde, die Brühe aufzusaugen. Die "A Whale" soll täglich knapp 80 Millionen Liter verschmutztes Wasser aufnehmen und es vom Öl trennen können. Der Tanker wurde noch nie unter realen Bedingungen getestet.


Fakten

Bisher strömten Schätzungen der Internationalen Energieagentur zufolge zwischen 2,3 und 4,5 Millionen Barrel Öl ins Meer. Das entspricht zwischen der 58- und 112-fachen Menge, die 1989 bei der Ölkatastrophe der Exxon Valdez in Alaska ausgelaufen war.

Steiermark > Graz

Wolkig
Graz
min: 6° | max: 19°
7-Tagesprognose

Aktuelle Leser-Fotos

KLEINE.tv

Matrei: Shuttleservice hat Dienst aufgenommen

Nach dem Felssturz der die Felbertauernstraße bis auf weiteres unpassier...Bewertet mit 5 Sternen

 




Fotoserien

Felbertauern-Felssturz: Pendler gehen zu Fuß 

Felbertauern-Felssturz: Pendler gehen zu Fuß

 

Events & Tickets



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang