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    Vorsätzliche Täuschung bei Ölpest? Ex-BP-Chef Hayward soll neues Ölimperium aufbauen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Ölpest Nächster Artikel Vorsätzliche Täuschung bei Ölpest? Ex-BP-Chef Hayward soll neues Ölimperium aufbauen
    Zuletzt aktualisiert: 24.06.2010 um 07:42 UhrKommentare

    Auf dieses Öl-Desaster ist niemand vorbereitet

    Vom Golf von Mexiko über Hurghada bis zur Nordsee: Das Öl-Desaster weitet sich immer mehr aus.

    Foto © Reuters

    Während Ägyptens Regierung und Touristiker den Vorfall herunterspielen und entwarnen, zeigen sich Umweltschützer besorgt und kritisieren die Informationspolitik der ägyptischen Behörden: großes Rätselraten um das Ausmaß der Ölverschmutzung im Roten Meer. "Wir wissen nicht viel, der Informationsfluss ist sehr dünn", sagt ein Sprecher von Greenpeace. Doch gerade diese Nicht-Information schürt das Misstrauen. "Eine typische Reaktion der Behörden, denn der Tourismus ist für Ägypten sehr wichtig. Das Letzte, was sie in dieser Situation wollen, sind Bilder von ölverschmutzten Stränden im Fernsehen. Deshalb wird die Sache runtergespielt, ähnlich wie bei BP im Golf von Mexiko", vermutet der Greenpeace-Sprecher. Wenig erhellend auch die Berichte in den ägyptischen Zeitungen: Während einige Blätter schreiben, dass das Ölleck dicht sei und die ins Meer gelangte Ölmenge eher gering, maximal 30 bis 40 Barrel, war in anderen Blättern von "Umwelt-Katastrophe vor der Küste Hurghadas" zu lesen.

    Der Biologe Ahmed el Drubi, Mitglied der Vereinigung zum Umweltschutz in Hurghada, erklärt, dass aus dem Leck nach wie vor Öl austrete. Das Außenministerium in Wien kann nur weitergeben, was die Kollegen in der Botschaft in Kairo sehen: dass in internationalen TV-Sendungen Bilder von Säuberungen gezeigt wurden - von wo ist nicht klar. Wie groß die Probleme tatsächlich sind, kann derzeit nur vermutet werden. Andreas Triebl, Prokurist und Verkaufsleiter von "Springer Reisen" sagt, dass die Strände im Norden von Hurghada seinen Informationen nach sauber seien, im Süden gäbe es aber "Abschnitte mit Teerflecken".

    Neue Ölkatastrophe

    Unterdessen meldete eine dänische Umweltbehörde ein Leck an einer Nordsee-Bohrinsel. Ein sechs Kilometer langer Ölteppich erstreckt sich im zu Dänemark gehörenden Teil der Nordsee. Das Leck auf der Bohrinsel der dänischen Ölförder-FirmaMaersk soll aber gestopft sein. 820 Barrel Öl sollen ausgetreten sein. Deutsche und dänische Umweltschützer hatten bereits vor zwei Wochen größere Ölmengen auf der Nordsee bemerkt, ein Leck vermutet - doch das Unternehmen wies die Vorwürfe damals entschieden zurück.

    Und im Golf von Mexiko sprudelt das Öl weiter ins Meer. 277 Kilometer der US-Küste sind vom Öl verschmutzt, am stärksten betroffen ist Florida mit 95 Kilometern. Die Fischerei-Verbotszone im Golf von Mexiko wurde auf 225.300 ausgeweitet - so groß wie Rumänien. Im April, kurz nach der Katastrophe im Golf von Mexiko, hatte eine Admiralin der US-Küstenwache noch gesagt: "Wir haben einen Plan. Wir sind auf alles vorbereitet."


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