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Zuletzt aktualisiert: 14.08.2012 um 11:36 UhrKommentare

Breivik freilassen, ansonsten drohen Anschläge

In Norwegen sorgen Drohungen im Zusammenhang mit dem Breivik-Prozess für Beunruhigung. Zeitgleich mit dem Erscheinen des Breivik-Berichts am Dienstag erhielten mehrere norwegische Medien und Politiker E-Mails, in denen mit neuen Anschlägen gedroht wurde.

Anders Behring Breivik

Foto © APAAnders Behring Breivik

Sollte der rechtsextreme Attentäter Anders Behring Breivik nicht freigelassen werden, würden Anschläge folgen. Der norwegische Geheimdienst PST nimmt die Drohungen ernst und hat Ermittlungen aufgenommen.

Der Absender des Mails behauptet, zur einer Zelle der Tempelritter in Norwegen zu gehören. Breivik behauptete im Prozess, er sei Kommandant einer Tempelritter-Zelle gewesen und es gebe in Norwegen noch zwei weitere Zellen. Die Anklage bezweifelte dies.

Einer der Adressaten, der konservative Politiker Christian Tybring-Pike zeigte sich bestürzt über das E-Mail. "Es zeigt, dass die Bedrohung noch immer da ist. Das muss sehr ernst genommen werden", sagte Tybring-Pike dem norwegischen Rundfunk NRK.


Breiviks Bluttat

Am 22. Juli 2011 tötete der rechtsradikale Norweger Anders Behring Breivik bei einem Bombenanschlag im Osloer Regierungsviertel und einem anschließenden Massaker auf der Insel Utöya insgesamt 77 Menschen.

 

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