Breivik freilassen, ansonsten drohen Anschläge
In Norwegen sorgen Drohungen im Zusammenhang mit dem Breivik-Prozess für Beunruhigung. Zeitgleich mit dem Erscheinen des Breivik-Berichts am Dienstag erhielten mehrere norwegische Medien und Politiker E-Mails, in denen mit neuen Anschlägen gedroht wurde.

Foto © APAAnders Behring Breivik
Sollte der rechtsextreme Attentäter Anders Behring Breivik nicht freigelassen werden, würden Anschläge folgen. Der norwegische Geheimdienst PST nimmt die Drohungen ernst und hat Ermittlungen aufgenommen.
Der Absender des Mails behauptet, zur einer Zelle der Tempelritter in Norwegen zu gehören. Breivik behauptete im Prozess, er sei Kommandant einer Tempelritter-Zelle gewesen und es gebe in Norwegen noch zwei weitere Zellen. Die Anklage bezweifelte dies.
Einer der Adressaten, der konservative Politiker Christian Tybring-Pike zeigte sich bestürzt über das E-Mail. "Es zeigt, dass die Bedrohung noch immer da ist. Das muss sehr ernst genommen werden", sagte Tybring-Pike dem norwegischen Rundfunk NRK.











